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„Wissen vermitteln und Mut machen“: Herz-Jesu-Krankenhaus informierte zum Weltdiabetestag 2008

Fulda. Über die Ursachen und Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Komplikationen, die mit der Stoffwechselkrankheit Diabetes einhergehen, konnten sich Interessierte in der vergangenen Woche im Herz-Jesu-Krankenhaus (HJK) informieren. Anlässlich des Weltdiabetestages, der alljährlich am 14. November begangen wird, hatte das HJK gemeinsam mit dem Diabetesnetz Osthessen zu Seminaren, Vorträgen und einem Diabetes-Parcours eingeladen. Rund 200 Besucher informierten sich in Vorträgen oder persönlichen Gesprächen und ließen verschiedene Gesundheitstests durchführen.

Fotos (12): Max Colin Heydenreich

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Nach der Messung von Blutzucker und Blutdruck, der Bestimmung der Risikofaktoren wie Body Maß Index und Bauchumfang oder einer Fußinspektion standen Diabetes-Experten für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. „Der Weltdiabetestag bietet Gelegenheit, über diese Krankheit zu reden und bewusst zu machen, wie viel man selbst durch vorbeugende Maßnahmen tun kann“, erklärt Dr. Klaus Stienecker, Leitender Oberarzt der Abteilung Innere Medizin des HJK.

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Wie Betroffene trotz ihrer Erkrankung und den damit verbundenen Einschränkungen und Belastungen ein zufriedenes, aktives Leben führen können, zeigten PD Dr. Frank Theisen, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie am HJK, sowie Psychotherapeut Gideon Frank in ihren Vorträgen auf. Beide Referenten hatten auch einige Tipps parat, wie Angehörige möglichst gelassen mit der Krankheit umgehen können. Über neue, vielversprechende Medikamente bei Typ-2-Diabetes, die so genannten Inkretine, informierte Dr. Thomas Günther, niedergelassener Internist und Diabetologe.

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„Wir freuen uns über die gute Resonanz und die positive Rückmeldung der Besucher“, so Dr. Stienecker. „Unser Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, den Patienten Mut zu machen und ihnen Ansporn zu geben, aktiv mit dieser Krankheit umzugehen.“

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