Fulda. Wenn Ulrich Tukur am Sonntag in seinem dritten Tatort “Schwindelfrei” ermittelt, ist hr1 zeitgleich dabei. Der neue Fall des Wiesbadener LKA-Ermittlers Felix Murot spielt im Zirkusmilieu in Fulda. Nach dem großen Erfolg der ersten „Tatort-Lounge“ im April begleitet hr1 auch die Erstausstrahlung am 8. Dezember wieder mit einer interaktiven Radiosendung. Während der Tatort im Ersten läuft, können sich Zuschauer und Hörer parallel mit den Machern unterhalten. Ihre Fragen und Anmerkungen kommen von 19 Uhr an direkt ins hr1-Studio und werden dort von der Fernsehspielchefin des Hessischen Rundfunks, Liane Jessen, Tatort-Redakteur Jörg Himstedt und hr1-Moderatorin Dagmar Fulle beantwortet. Per Internet reagieren die drei Fernsehkrimi-Experten so schnell wie möglich auf die Kommentare der Tatort-Gemeinde.
Möglich wird das durch einen zunehmenden Trend im Internet: „Social TV“. Jeden Sonntag nutzen Zehntausende Handy, Tablet und PC, um das Tatort-Erlebnis mit anderen zu teilen und zu diskutieren. Über Twitter rufen sie sich Beobachtungen, Befürchtungen und Bemerkungen zu, in Live-Chats tauschen sie Meinungen und Spekulationen aus. Die ARD ist beim „Social TV“ dabei und hat eine spezielle Chat-Seite eingerichtet. Dort kann man sich ohne Anmeldung am Chat beteiligen oder auch einfach nur mitlesen, während das hr1-Programm oder der Tatort im Livestream und im Fernsehen laufen.
Für Fans auf Twitter gibt es den Kanal @tatort, der sich am Social TV-Geschehen beteiligt. Ein Geheimtipp ist der „Tele-Twitter“. Wer beim Fernsehen keinen Computer und kein Smartphone nutzen möchte, kann sich eine Auswahl der originellsten Twitter-Kommentare aus dem Netz einfach über die ARD-Videotext-Seite 777 in den Film einblenden lassen. Egal, über welchen Kanal die Nutzer das Angebot rund um den neuen Tatort nutzen: die Spannung bleibt bis zum Schluss, denn die Auflösung wird nirgendwo verraten. Weitere Informationen gibt es unter www.hr1.de.