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Ferdinand-Braun-Schule und Verein LebKom starten Kalenderverkauf zugunsten des FULDA-MOSOCHO-PROJEKTES

CoverFulda. Bereits zum dritten Mal in Folge hat sich eine Klasse im Fachbereich Gestaltung der Ferdinand-Braun-Schule Fulda unter Leitung von OStR Winfried Sander und Schulpfarrerin Ute Kohl dazu entschlossen, zugunsten des FULDA-MOSOCHO-PROJEKTES einen Postkartenkalender 2014 zu erstellen, in enger Zusammenarbeit mit Diplom-Sozialpädagogin Anja Baierlein vom Verein LebKom e.V..

Nach arbeitsintensiven Unterrichtsstunden mit Praxisbezug im August und September 2013 war es soweit: inspiriert von dem diesjährigen Kalenderleitspruch „Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.“ ist es den Schülerinnen und Schülern der Klasse 12FOG1 der FBS gelungen, aus über 250 Fotos 12 abwechslungsreiche auszusuchen, diese mit dazu passenden afrikanischen Lebensweisheiten zu kombinieren und nach fachkundiger Abstimmung von Farbwahl, Bildausschnitt  sowie Textanordnung ein gelungenes Gesamtkunstwerk zu schaffen.

Der Kalender ist ab sofort für 7,50€ erhältlich. Er kann online (www.fulda-mosocho-project.com) oder telefonisch (0661-64125) bestellt oder direkt beim diesjährigen Weihnachtsinfostand am 06.-07. Dezember 2013 in der Bahnhofsstraße, Ecke Rabanusstraße erworben werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, ihn vorher auf der genannten Homepage anzuschauen.

Klasse 12FOG1 der Ferdinand-Braun-Schule mit v. l. Pfarrerin Ute Kohl, OStR Winfried Sander und Anja Baierlein (LebKom e.V.)

Klasse 12FOG1 der Ferdinand-Braun-Schule mit v. l. Pfarrerin Ute Kohl, OStR Winfried Sander und Anja Baierlein (LebKom e.V.)

Anhand von in Kenia entstandenen Fotos gibt der Kalender Einblick in die Schönheit Afrikas und in die Projektarbeit, die auf die Beendigung der Weiblichen Genitalverstümmelung abzielt. Das FULDA-MOSOCHO-PROJEKT begründet seinen Erfolg auf der einzigartigen Entwicklungszusammenarbeit von „Black & White“. In dieser werden Hand in Hand mit Männern und Frauen in Kenia Seminare nach dem von Projektinitiatorin Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe entwickelten Wert-Zentrierten Ansatz für alle Zielgruppen durchgeführt, um eine Umgebung zu schaffen, in der sich Eltern frei für die Unversehrtheit ihrer Töchter entscheiden können. Diese „interkontinentale“ Zusammenarbeit bewirkt nachhaltigen, flächendeckenden Wandel.

Der Kalendererlös trägt dazu bei, dass die Arbeit in den Nachbarregionen Marani und Kisii South, wo die Mädchen noch akut von der Verstümmelung bedroht sind, weiter ausgebaut werden kann.

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