
Martina Rode von der Koordinierungsstelle für Bioenergie beim Landkreis Fulda mit dem Direktor des Hessischen Städtetags, Stephan Gieseler Foto: eOlinio
Gießen/Fulda. Der Landkreis Fulda hat den zweiten Preis beim 1. „Energiedialog-Hessen“ gewonnen. Er beinhaltet Beratungsleistungen über 2.500 Euro zur Konzeption und Umsetzung von Bürgerbeteiligungsmaßnahmen im Zuge von Energieprojekten. Vom 26. August bis 30. September 2013 konnten sich hessische Kommunen und Zusammenschlüsse mehrerer Kommunen unter der Webseite www.energiedialog-hessen.de mit ihren Vorschlägen bewerben. Der „Energiedialog-Hessen“ steht unter der Schirmherrschaft von Umweltministerin Lucia Puttrich und wird durch den Hessischen Städtetag, den Hessischen Städte- und Gemeindebund sowie den Hessischen Landkreistag unterstützt.
Der Landkreis Fulda erreichte mit der Idee zur Gestaltung eines Internetauftritts „Marktplatz Energie“ den zweiten Platz. Auf einem „Marktplatz“ soll in verschiedenen „Marktständen“ Wissenswertes rund um das Thema regenerative Energien sowie effiziente Energienutzung und -einsparung angeboten werden. Am „Schwarzen Brett“ gibt es Veranstaltungstermine, im „Open-Air-Kino“ laufen kurze Filmbeiträge. Eine „Wahrsager-Kugel“ erlaubt den Blick auf künftige Entwicklungen und über einen Link zur „Energiefibel“ finden sich Erklärungen zu bestimmten Stichworten.
Auch einen „Schulkiosk“ soll es geben, der für Schulen, Lehrer und Schüler Anregungen für Thementage oder Berichte über durchgeführte Projekte bereithält. Und über einen „Briefkasten“ kann man in einen Dialog mit dem Landkreis treten. Der „Marktplatz Energie“ befindet sich zurzeit im Aufbau, unterstützt wird der Landkreis Fulda dabei vom Umweltzentrum und den Mitgliedern des Energieforums Region Fulda. Im nächsten Frühjahr soll der Marktplatz im Internet besucht werden können.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Interkommunale Zusammenarbeit hatte die eOpinio GmbH zur Preisverleihung nach Gießen eingeladen. Die Gewinnübergabe erfolgte durch Stephan Gieseler, Direktor des Hessischen Städtetags, der sich begeistert von den vielen Bewerbungen zeigte und die Kommunen ermutigte, im Zusammenwirken mit den Bürgern die Herausforderungen der Energiewende anzugehen. Bürgernähe und regenerative Energien seien zu wichtigen Bestandteilen des politischen Handelns geworden.