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Walter Plathe spielt in der Aufführung „DER EISERNE GUSTAV“

Gustav Der eiserne GustavFulda. Gustav Hackendahl ist Preuße bis in die Haarspitzen. Er führt einen Droschkenbetrieb, der so viel abwirft, dass seine Familie davon gut leben kann. Seinen vier Kindern ist er ein strenger Vater. Als der Erste Weltkrieg ausbricht, wird alles anders: zwei von Hackendahls Söhnen werden einberufen, seine Pferde werden eingezogen, und bei den zwei zu Hause verbliebenen Kindern verliert er zunehmend an Autorität.

Nach Kriegsende verdrängen die aufkommenden Automobile die Pferdedroschken von den Straßen und Hackendahls Existenz ist vollends bedroht. Doch der eiserne Gustav macht seinem Namen alle Ehre und lässt sich nicht unterkriegen.

Zehn Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges macht er sich mit seinem Schimmel Grasmus und einem Reporter auf den Weg nach Paris und schreibt mit dieser Aktion Geschichte: Sowohl in Paris als auch in Berlin werden er und sein Pferd von Tausenden von Menschen bejubelt. Hackendahl wird berühmt.

Hans Fallada hat dem eisernen Gustav mit seinem gleichnamigen Roman ein literarisches Denkmal gesetzt, wobei die Fahrt nach Paris nur Schluss- und Höhepunkt einer deutschen Familiengeschichte ist, die beispielhaft ist für eine ganze Nation – in ihrer Treue zum Kaiser, im Leid des Krieges und im Verlust durch Inflation.

In der Aufführung „Der eiserne Gustav“ nach dem Roman von Hans Fallada, die am Donnerstag, 21. November 2013 um 20 Uhr im Schlosstheater gezeigt wird, spielen Walter Plathe, Dagmar Biener, Björn Harras, Henrike von Kuick, Felix Maximilian und Anja Pahl.

Eintrittskarten sind erhältlich im Bürgerbüro, Schlossstr. 1, und im Theaterbüro, Schlossstr. 5, Telefon: (0661) 102-1483.

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