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Wasser ist nicht gleich Wasser – Auftakt zur neuen Seminarreihe der RhönSprudel Genussakademie

vorbereitung zur wasserprobeFulda/Rhön. Wie mit dem richtigen Mineralwasser ein Restaurantbesuch veredelt werden kann, erfuhren jetzt die Teilnehmer von vier kurzen Workshops „Genusskultur im Restaurant – vom Mineralwasser & Wein“ im Rahmen der Messe GV & Gast im Fuldaer Esperantohotel. Die Workshops waren gleichzeitig der Auftakt zur neuen Seminarreihe der RhönSprudel Genussakademie für das Winterhalbjahr 2013/2014.

Die RhönSprudel Genussakademie, die der MineralBrunnen RhönSprudel in Kooperation mit der Dachmarke Rhön gegründet hat, lud während der Messe zu vier Kurzseminaren mit Wassersommelier Arno Steguweit ein. Er ist der erste Wassersommelier Europas und hat mittlerweile weitere Wasser-Sommeliers ausgebildet. Steguweit erklärte die verschiedenen Wassergattungen, wobei natürliches Mineralwasser höchste Anforderungen an Reinheit und Qualität erfüllen und amtlich zugelassen sein muss. Zusätzlich muss für Heilwasser dessen heilende Wirkung nachgewiesen sein. Quellwasser muss aus einer natürlichen Quelle stammen, wohingegen Tafelwasser im Prinzip nichts anderes als Leitungswasser ist.

Die Workshop-Teilnehmer konnten schließlich selbst erproben, ob sie den feinen oder auch großen Unterschied bei Wässern schmecken. Und weil Wasser eben nicht gleich Wasser ist, entfalten verschiedene Mineralwasser im Zusammenspiel zum Beispiel mit Wein verschiedene Wirkungen.

Steguweit demonstrierte dies anhand von Rot- und Weißwein, den die Workshop-Teilnehmer in Kombination mit stillem beziehungsweise kohlensäurehaltigem Wasser probieren sollten. Ergebnis: zu Rotwein passt besser stilles und zu Weißwein besser kohlensäurehaltiges Mineralwasser. Grund ist, dass die Kohlensäure die Zunge sensibilisiert und so die Gerbstoffe des Rotweins verstärkt werden. Andererseits sei es aber auch so, dass sich Säure mit Säure potenziert. So lasse sich einem säurearmen Weißburgunder mit Hilfe von Sprudelwasser auf die Sprünge helfen, während bei einem stark säurehaltigem Riesling ein stilles Wasser angenehmer ist. Der Mehrwert für Gastronomen: Wer das passende Wasser zum Wein serviert, hat nach Steguweits Beobachtung auch die größeren Chancen, dass mehr Wasser und damit auch mehr Wein bestellt wird. „Es wird dann oftmals mehr getrunken, einfach, weil es besser schmeckt.“ In der Gastronomie, hieß es während des Workshops, sei Mineralwasser leider oft noch ein Stiefkind. Dabei handle es sich aber um ein echtes Lifestyle-Produkt.

„Mit der RhönSprudel Genussakademie wollen wir Impulse auch in Richtung Produktentwicklung geben”, ergänzte Martina Klüber-Wibelitz vom Büro Antsanvia in Schleid, die auch die kommenden Seminare wieder organisiert. Ziel sei es, die Idee des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön noch stärker in der einheimischen Gastronomie zu verankern als bisher. Mehr Informationen zu den neuen Seminaren im Rahmen der RhönSprudel-Genussakademie gibt es auch im Internet unter www.rhoensprudel-genussakademie.de.

 

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