Fulda. Die CWE -Fulda ist verärgert, über die ablehnende Haltung der CDU Fulda, ein Bolztor ohne Netz in der Hundeshagenanlage zu installieren. Die Fuldaer CWE Fraktion hatte einen Antrag zum aufstellen einer kleinen Toreinheit (aus Holz) für Ballspiele am Frauenberg- Spielplatz gestellt und hoffte auf eine Umsetzung noch im Sommer 2013. Die CDU Mehrheit habe den Antrag nun unverständliche Weise abgelehnt.
„Die Aufwertung des Spielplatzes durch ein oder zwei kleinere Toreinheiten ist längst überfällig. Bereits seit mehr als 30 Jahren wird dort Fußball gespielt und nun haben die Jugendlichen den Wunsch ein Bolztor zu bekommen”, so der CWE Fraktionsvorsitzende Gerhard Becker, der nicht verstehen kann, warum die Stadt Fulda hier mit allen möglichen „künstlichen Scheinargumenten“ versuche, die Tore zu verhindern.
Der stellvertretende CWE- Fraktionsvorsitzende Martin Jahn äußert sich ebenfalls verärgert über die Ablehnung. „Da wird von Seiten der Stadt abenteuerlich argumentiert, was – wann – wie – alles passieren kann, wenn dort Fußball gespielt werde, der ja sowieso gespielt wird, aber wohl bei den Damen und Herren im Fachamt nicht bekannt ist. Es werden sich keine Gedanken gemacht, wie man den Wunsch der Jugendlichen umsetzen kann“, Jahn weiter: „Die Tore kosten der Stadt Fulda kein Geld. Die Toreinheiten liegen am Bauhof der Stadt auf Lager“. Man könne davon ausgehen, dass die Tore von der CDU abgelehnt würden, weil der Antrag von der Opposition käme, so die Meinung der Wählergemeinschaft. Dieses Verhalten sei „bürgerfeindlich, so die Ansicht der CWE Fraktion und des Stadtverbandes.
Die CWE Stadtverordnete Pia -Maria Schindler: „Die CDU Mehrheit bewilligt für ca. 40.000 € einfach mal drei Spielgeräte für den Bereich des Umweltzentrums. Diese Spielgeräte wurden bisher von keinem Bürger vermisst noch gefordert. Das Bolztor für Kinder und Jugendliche am Frauenberg kostet die Stadt Fulda 0,0 Euro und wird gewünscht. Der Bürger könne sich ja aus dieser Geschichte selbst ein Bild machen und das richtige Urteil daraus ziehen“, so Schindler.