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Halloween: auch ein Fest für den Handel

Wiesbaden. „Halloween hat sich in den letzten fünf Jahren zu einer festen Größe im Kalender des hessischen Handels etabliert“, so der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Hessen, Michael Kullmann. Die Händler können spürbare Umsatzeffekte feststellen. Der Handelsverband rechnet mit einem Umsatzplus von ca. 75 Mio. € durch Halloween.

Der Handel hat auf die Nachfrage reagiert: Sortimentserweiterungen und themenbezogene Produktanpassungen haben zu einer deutlichen Angebotserweiterung für die Kunden geführt. Insbesondere die Spielwaren- und Lebensmittelhändler sowie die Händler mit Dekorationswaren profitieren vom Grusel- und Geisterfest. Besonders gefragt sind Kinderkostüme, Party-Mitbringsel oder auch Gespenster-Figuren. Hier nimmt das Thema teilweise bis zu 60 Prozent der Fläche ein. Der Lebensmittelhandel hat passend dazu beispielsweise Süßes in Form von Kürbissen oder Hexen im Angebot. Klar ist: Halloween hat sich in Deutschland durchgesetzt.

In vielen hessischen Städten ist der eindeutige Trend zu sehen, dass sich der amerikanische Brauch zu einem echten Shoppingevent mit Rahmenprogramm entwickelt hat. In Wiesbaden oder Friedberg beispielsweise werden am kommenden Samstag die Geschäfte bis teilweise nach 22.00 Uhr ihre Türen geöffnet haben und sich mit speziellen Aktionen und Sortimenten rund um das Thema Halloween präsentieren. Das zeigen auch die umfangreichen und hochwertigen Schaufenstergestaltungen und Dekorationen im Geschäft.

Auch wenn das eigentliche Halloween-Spektakel traditionell am Abend des 31. Oktober stattfindet, sind die letzten Tage davor entscheidend, insbesondere der Samstag. Nur so lassen sich Event und Shopping, gerade im Hinblick auf die Familie als Zielgruppe, bestens platzieren. „Das gemeinsame Einkaufserlebnis steht im Vordergrund bei solchen Verkaufsaktionen“, so Kullmann abschließend.

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