Fulda. Schulabsentismus, Gewalt an Schulen und sozialräumliches Arbeiten waren die zentralen Themen der jüngsten Sitzung des Fachausschusses Erziehungshilfe. Der Fachausschuss ist einer von insgesamt drei Unterausschüssen des Jugendhilfeausschuss, der als das einflussreichste Gremium der kommunalen Jugendhilfe gilt.
 Vierzehn Mitglieder aus Politik, Verwaltung und Jugendhilfe-Praxis gehören dem Fachausschuss Erziehungshilfe, der zwei bis drei Mal jährlich tagt, an. Den Vorsitz hat Beate Fischer (SPD) inne. Die weiteren Mitglieder, die vom Jugendhilfeausschuss für die Dauer von einer Legislaturperiode berufen wurden, sind: Peter Mannert (CDU), Martina Hering (CDU), Christoph Schneider (Bündnis 90/Die Grünen), Alfred Heil (Jugendhilfeverbund St. Elisabeth), Werner Ruppert (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband), Burkhardt Klug (Caritasverband), Gaby Wölffel (Diakonisches Werk), Edith Jordan (Leiterin des Fachdienstes Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt), Uta Riegel (Jugendhilfefachplanerin beim Landkreis Fulda), Manfred Lauer (Sozialer Dienst des Landkreises Fulda), Markus Dostal (Wirtschaftliche Jugendhilfe des Landkreises Fulda), Christian Schmitt (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Fulda) sowie Erster Kreisbeigeordneter und Jugenddezernent Dr. Heiko Wingenfeld.
Der Fachausschuss Erziehungshilfe behandelt alle Themen der Jugendhilfe, wie beispielsweise ambulante oder stationäre Hilfen, Veränderungen von Pflegsatzvereinbarungen oder Haushaltsfragen. Darüber hinaus werden aktuelle Problemlagen oder Fragestellungen diskutiert. Ziel des Fachausschusses Erziehungshilfe ist es, die Kommunikation und Kooperation zwischen freien und öffentlichen Trägern, der Politik und Verwaltung zu verbessern sowie die unterschiedlichen Fachkenntnisse und Praxiserfahrungen zu nutzen, um dem übergeordneten Jugendhilfeausschuss kompetent zuzuarbeiten. Foto: Leupold