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25 Jahre Umweltschutz bei JUMO

Fulda. Als der betriebliche Umweltschutz noch in den Kinderschuhen steckte, entschied Herr Bernhard Juchheim, bei JUMO die Stelle einer/s Umweltschutzbeauftragten zu schaffen. Am 01. Oktober 1987 begann die Physikerin Christel Hillenbrand mit ihrer Tätigkeit. Als „Einzelkämpferin“ suchte und fand sie schnell Kontakt zu anderen Umweltfachleuten der Elektronikindustrie im Arbeitskreis „Umweltschutz“ des Zentralverbandes der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI), dem sie heute noch als Expertin für Wasserrecht angehört. Zu Beginn ihrer Tätigkeit baute sie unter Anderem eine Gefahrstoffverwaltung auf, optimierte die Abfalltrennung und unterstützte die Mitarbeiter der Galvaniken bei der Verbesserung der Abwasserbehandlung.

Im Laufe der Zeit fand der Umweltschutz Einzug in nahezu alle betrieblichen Prozesse. Logische Konsequenz war der Aufbau eines Umweltmanagementsystems, das 1999 durch eine Zertifizierung nach der DIN EN ISO 14001 bestätigt wurde. Im Jahr 2000 wurde JUMO Gründungsmitglied der Umweltallianz Hessen, einer freiwilligen Vereinbarung zwischen der Landesregierung und hessischen Unternehmen, die der Erleichterung beim Verwaltungs-vollzug für die beteiligten Unternehmen bei gleichzeitiger Übernahme von mehr Eigen-verantwortung, der Einsparung von Ressourcen, der besseren Zusammenarbeit mit den staatlichen Überwachungsbehörden und der Verbesserung des Images von Unternehmen dient. Insbesondere die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der zuständigen Behörden bestätigt den hohen Standard der Umweltschutzaktivitäten bei JUMO.

Immer mehr trat das Thema der Energieeffizienz als wichtiger Beitrag zur Ressourcen-schonung in den Vordergrund. So war es nur konsequent, dass Frau Hillenbrand zusammen mit der Hessischen Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Lucia Puttrich, 2011 die Charta der 100 Unternehmen für den Klimaschutz unterzeichnete, mit dem Ziel eines hohen Standards bei der Energieeinsparung, der Energieeffizienz und bei anderen klimarelevanten Maßnahmen. Dies war der „Startschuss“ für den Aufbau eines Energiemanagementsystems nach der DIN EN ISO 50001.

Nach ihrer Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft übernahm Frau Hillenbrand die Abteilung Umwelt und Sicherheit, in der heute Fachleute für die Themen betrieblicher und produktbezogener Umweltschutz, Energiemanagement und Arbeitsschutz zur Verfügung stehen. Neben ihren Aufgaben als Abteilungsleiterin betreut sie schwerpunktmäßig das Umweltmanagementsystem als Bestandteil des integrierten Managementsystems, im Arbeitsschutz die Sensorfertigung und die deutschen Niederlassungen, im Bereich Sicherheit das Thema Evakuierung.

Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung gehört sie neben dem oben erwähnten Arbeitskreis Umweltschutz beim ZVEI u.a. dem Hessischen IHK-Expertenkreis für den betrieblichen Umweltschutz, der BDI-Projektgruppe Wasserrecht und dem Beirat für Arbeitsschutz beim Hessischen Sozialministerium an.

Zu ihrem Jubiläum gratulierten ihr (von links) Dr. Werner Scherer, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik VhU, Bernhard Juchheim, Otmar Frey, Leiter Abteilung Umweltschutzpolitik ZVEI, Thomas Müller, Stefan Schunck, Hauptgeschäftsführer IHK. Fulda.

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