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Konrad-Adenauer-Schule hat ihre Nachmittagsbetreuung modifiziert und ausgeweitet

Petersberg. Um der steigenden Nachfrage nach qualifizierten Betreuungsangeboten am Nachmittag gerecht zu werden, hat die Konrad-Adenauer-Schule ihr Nachmittagskonzept modifiziert und ausgebaut. Seit dem Schuljahr 2006/07 nahm die Petersberger Realschule am Programm der pädagogischen Mittagsbetreuung „Ganztagsschule nach Maß“ des hessischen Kultusministeriums teil. Ab diesem Schuljahr gelten neue Richtlinien, speziell hinsichtlich der Gestaltung der Mittagspause. Da die Schulen nunmehr gehalten sind, einen schülergerechten Mittagstisch in der Schule anzubieten, hat auch die Adenauerschule „ihre“ Mensa in Betrieb genommen. Bislang erfolgte die Mittagsversorgung in Kooperation mit dem Educationcenter BBZ in der Goerdelerstraße.

Seit Beginn dieses Schuljahres wird die Schule viermal in der Woche von der Firma Grümel mit kompletten Mittagsmenüs beliefert, und die Nachfrage konnte sich von Anfang an sehen lassen. „Wir haben bislang pro Woche rund 200 Mahlzeiten ausgeben können“, berichtet Schulleitungsmitglied Holger Uthe, der für das Nachmittagsprogramm der Konrad-Adenauer-Schule verantwortlich ist. „Aber da ist noch Spielraum nach oben“, sagt Uthe, „das Ganze muss sich erst noch richtig einspielen und bewähren, dann kommen sicher noch mehr.“

Um den Ansturm in den Mittagspausen zu bewältigen und alle mit einer Essensausgabe verbundenen Tätigkeiten zu erledigen, wurde eigens eine Hauswirtschafts-AG gegründet, für die in Karin Schlott eine erfahrene Leiterin gefunden wurde.

Nach der Mittagspause steht den Schülern ein abwechslungsreiches Nachmittagsangebot zur Verfügung. Das sportliche Programm reicht von Fußball und Turnen über Klettern bis hin zu Golfen. Wer musikalisch ist, wählt zwischen Keyboard, Gitarre, Chor und Schulband. Die Kreativen gehen zur Malerei, zum Töpfern oder Fotografieren. Information und Technologie wird in den AGs Internet, Schülerzeitung und Nachrichtentechnik vermittelt. Daneben wird für alle Jahrgangsstufen eine Hausaufgabenbetreuung angeboten.

„Mit diesem Programm werden viele Interessen der Schüler berücksichtigt, und die Resonanz zeigt uns, dass die Kinder und Jugendlichen eine sinnvolle Nachmittagsbetätigung zu schätzen wissen. Damit kommt der Schule eine weitaus größere Bedeutung als nur die Abdeckung des täglichen Unterrichts zu“, so Schulleiterin Anke Schüler. (Foto: KAS)

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