Fulda. Acht junge Erwachsene aus dem Bistum Fulda sind bei einer feierlichen Messe im Hünfelder Bonifatiuskloster zu ihrem „Freiwilligen Sozialen und Missionarischen Dienst im Ausland (FSMDA)“ in das Bistum Hoima nach Uganda entsandt worden. Thomas Bretz, Referent für Neuevangelisierung im Seelsorgeamt des Bischöflichen Generalvikariats, der gemeinsam mit dem missio-Referenten des Bistums Fulda Sturmius Schneider und dem Diözesandirektor der Missionswerke im Bistum Fulda, der Apostolische Protonotar Prälat Dr. Lucian Lamza, diesen Dienst koordiniert, begrüßte die jungen Erwachsenen mit ihren Familien und Freunden und die anwesenden Geistlichen mit dem Hinweis, dass „wir nun schon den fünften Jahrgang gut vorbereiteter junger Erwachsener als Kundschafter und Botschafter nach Uganda entsenden dürfen.“
Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez, der im Mai selbst zehn Tage in Uganda war, konnte aus eigener Erfahrung versichern, dass die Freiwilligen reich beschenkt werden würden. In seiner Predigt betonte er, dass er um die Herausforderungen wisse denen sie sich nun zu stellen haben und wünschte den jungen Erwachsenen Mut, Ausdauer, Zuversicht und Vertrauen auf Gott und die Menschen für diese bevorstehende großartige Lebens- und Glaubenserfahrung. Die Eltern tröstete er mit den Worten: „Diese Erfahrung ist es Wert unternommen zu werden.“ Der Weihbischof segnete die Freiwilligen einzeln für ihren Dienst.
Unter den Gottesdienstteilnehmern waren auch ehemalige FSMDA-Teilnehmer, die im Sommer dieses Jahres ihren Dienst in Uganda beendet haben. Sie brachten sich unter anderem beim Fürbittgebet und auch einem „Wünschestatement“ ein – „Man merkte: sie wissen wovon Sie sprechen und auch wofür sie beten“, betont Thomas Bretz. Einige Eltern und Freunde der Freiwilligen erklärten, dass die Messe sie sehr berührt und auch beruhigt habe.
Beim anschließenden Imbiss in der Klosterstube wandte sich Dr. Lamza an die Eltern der Freiwilligen: „Sie geben Ihren Sohn oder Ihre Tochter für diese Monate ein Stückweit her, aber schon ab morgen werden Sie erleben, dass Sie beschenkt werden und einen besonderen Segen Gottes für Ihre Bereitschaft des Gebens erfahren.“ Mitglieder des afrikanischen Chores „Combo“ der Fuldaer Hochschule begeisterten die Gottesdienstgemeinde mit ihren Gesängen, Rhythmen und Tänzen.
Schneider flog mit den Freiwilligen am gleichen Abend nach Uganda, um mit ihnen vor Ort das Einführungsseminar zu haben. Im Februar wird Frau Bug-Sippel zum Zwischenseminar mit den Freiwilligen in das Bistum Hoima reisen. Die Verantwortlichen erläutern: „Die Freiwilligen werden für neun Monate in Pfarreien des Partnerbistums Hoima in Uganda mit leben, im Unterricht ihrer Bildungseinrichtungen assistieren und bei kleinen Entwicklungsprojekten mitarbeiten.“
Interessenten am FSMDA wenden sich an Sturmius Schneider vom Referat Mission, Entwicklung und Frieden, Tel. 0661/87-363, missio@bistum-fulda.de bzw. an Thomas Bretz vom Referat Neuevangelisierung, Tel. 0661/87-364, thomas.bretz@bistum-fulda.de

