Eichenzell. Anlässlich der 1000-Jahr-Feier in Büchenberg reiste eine Delegation von 37 Gästen aus der Partnerstadt Wicklow (Irland) an. Die Büchenberger rückten alle zusammen, und insgesamt 13 Familien nahmen Gäste auf. Zum Auftakt des langen Wochenendes luden die Gemeinde Eichenzell und der Partnerschaftsverein „Grenzenlos e.V.“ die Gastfamilien und mit ihren irischen Gäste zu einem Willkommensfest am Sportplatz ein. Gerald Brislane, Büchenbergs Ire, hatte ein Super-Buffet und zahlreiche Helfer organisiert, um die Gäste zu verpflegen.
Am Freitag fuhren Teresa Muth und Birgit Kömpel mit den Gästen nach Fulda. Da unter anderem auch 9 Mädchen im Alter von 8 – 13 mit ihren Müttern dabei waren, wurde kurzerhand entschieden, mit einem Teil der Gruppe ins Rosenbad zu gehen, um sich hier von den doch sehr heißen Temperaturen abzukühlen.Nachdem die irischen Mädels eine Menge Spaß an der HR3-Disco im Festzelt hatten, folgte ein langer Samstag mit zahlreichen Proben. Am Abend wurden dann die Büchenberger mit einer 40-minütigen Präsentation der keltischen Tanzkunst „Riverdance“ und „Lord of the Dance“ für ihre Gastfreundschaft belohnt. Die Büchenberger revanchierten sich mit „standing ovations“.
Beachtenswert war außerdem die Darbietung gemeinsam mit der Büchenberger Prinzessinnengarde. Die Mädels hatten eine Menge Spaß und brachten das Publikum im Festzelt zum Toben. Dabei hatten sie nur zweimal zusammen geprobt. Am Sonntag hatten die Iren dann genügend Zeit, um sich in aller Ruhe den Stehenden Festzug in Büchenberg anzuschauen. Am Nachmittag kamen dann die Festgäste in den Genuss der tänzerischen Darbietung auf der Festbühne am Dorfplatz.
Am Montag war dann eine kurze Wanderung nach Zillbach angesagt. Familie Möller im Lindentreff versorgte die irischen Gäste mit selbstgemachten Spezialitäten. Bei frisch geschlachteter Hausmannswurst und Kasseler Braten verabschiedete Bürgermeister Dieter Kolb die Gäste mit Geschenken und bedankte sich für den Besuch. Gegen 16 Uhr fuhr der Bus Richtung Frankfurter Flughafen. Beim Abschied gab es Tränen auf beiden Seiten. Hier sind echte Freundschaften entstanden.
Anekdoten am Rande: Am Samstag spielte nach dem offiziellen Programm die Rockband BBC-Rock. Die Mädels hatten eine Menge Spaß und sangen mit der Band gemeinsam irische Songs. Am Sonntagabend stellten sich die irischen Mädels gleich den „Schreckschruwe“ vor und schlossen kurzerhand Freundschaft. Bis 5 Uhr am Montagmorgen wurde am Dorfplatz gesungen und getanzt.
Die beiden Tanzlehrerinnen Anne und Breda (zwei richtige „Golden Girls“) waren am Donnerstag auf der Suche nach einem „German Beer“ und fanden kurzerhand Zuflucht im „Muthe Hof“, wo sie von Teresa herzlich begrüßt und mit Roggenbrot und Bauerschwurscht verwöhnt wurden. Beide realisierten erst später, dass sie hier nicht in einem Pub waren sondern in einem Getränkeshop.



