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AOK Hessen veranstaltet Forum für Selbsthilfegruppen und Kontaktstellen

Fulda. Rund 100 Vertreter örtlicher Selbsthilfegruppen, Kontaktstellen und Patientenorganisationen trafen sich am Samstag auf Einladung der AOK Hessen in der Handelsschule Hermann. Im Rahmen des Forums „Selbsthilfe im Dialog“ brachte die Gesundheitskasse engagierte Patientinnen und Patienten aus der Region bereits zum zehnten Mal zusammen. Neben Fachvorträgen – z.B. zum neuen Patientenrechtegesetz oder zum Thema „Burn-out“- gab es Gesprächskreise, in denen die Anwesenden sich mit Qigong oder Tipps für erfolgreiche Projektarbeit  befassen konnten.

Kerstin Roth, Patientenkoordinatorin der AOK Hessen, eröffnete die Veranstaltung: „Die Selbsthilfe ist zu einer unverzichtbaren Ergänzung der professionellen Arbeit im Gesundheitswesen geworden. Ihre Bedeutung nimmt seit Jahren immer mehr zu, das ist positiv.“ Veranstaltungen wie „Selbsthilfe im Dialog“ trügen dazu bei, gemeinsame Erfahrungsräume zu schaffen und den Austausch untereinander zu erleichtern.

2011 rund 1000 Menschen erreicht

Für Rolf Müller aus dem Verwaltungsrat der AOK Hessen, ist „Selbsthilfe im Dialog“ ein zentraler Baustein bei der Unterstützung von Selbsthilfearbeit. „Im vergangenen Jahr haben wir auf diese Weise über 1.000 Menschen direkt ansprechen können. Der Prozess ist jedoch nicht einseitig. Mitglieder von Selbsthilfegruppen verfügen als Experten in eigener Sache über so viel Wissen und Erfahrungen, dass auch wir als Krankenkasse davon profitieren. Es geht also längst nicht nur um ein Informationsangebot, sondern auch und gerade um den gegenseitigen Informationsaustausch.“

30.000 Euro für Projekte in Fulda

Seit mehr als elf Jahren berät die AOK engagierte Ehrenamtler aus ganz Hessen, darunter alleine rund 130 Selbsthilfegruppen aus dem Fuldaer Raum. Sie pflegt die landesweit größte Selbsthilfedatenbank auf ihrer Internetseite und bezuschusst Einzelprojekte. Im Jahr 2012 beläuft sich die Förderung der Selbsthilfearbeit durch die AOK hessenweit insgesamt auf rund 900.000 Euro. „Alleine für Projekte im Raum Fulda werden 30.000 Euro in die Hand genommen“, erläutert Kerstin Roth. Als Patienten- und Selbsthilfekoordinatorin der Gesundheitskasse ist sie die erste Ansprechpartnerin für Betroffene.

Kontakt:

Kerstin Roth
Basler Str.2 , 61352 Bad Homburg
Telefon: 06172 – 272 178
E-Mail unter Selbsthilfe@he.aok.de
www.aok.de/hessen

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