Fulda (mb). Schnell und unkompliziert verlief die Wahl der elf Mitglieder des neuen Behindertenbeirat der Stadt im Festsaal der Fuldaer Orangerie. Insgesamt 15 Vereine, Organisatoren und Selbsthilfegruppen von circa 100 mit 29 Delegierten hatten sich rechtzeitig zum Stichtag zur Wahl des neuen beratenden Gremiums gemeldet. Am Wahltag selbst stellten sich 18 Kandidatinnen und Kandidaten dem Votum der Delegierten. Nach zwei Wahldurchläufen – davon eine Stichwahl für die Plätze zehn und elf – standen Hanns-Uwe Theele, Annegret Klüh, Hermann Auth, Volker Büchel, Werner Auth, Renata Bachmann-Giwi, Robert Herrlich, Gerd Finke, Hans-Udo Becker, Martin Günzel sowie Irene Kersting als neue Beiratsmitglieder fest.
Am 10. September werden seitens der Stadtverordneten-versammlung die fünf Stadtverordneten gewählt, die für die Gremien dem Beirat mit beratender Stimme angehören werden. Hinzu kommen noch zwei weitere Mitglieder – ebenfalls mit beratender Stimme –von der „Liga der freien Wohlfahrtsverbände“. Danach treffen sich die Mitglieder zur ersten konstituierenden Sitzung, um aus ihrer Mitte den „Vorstand“ aus Vorsitzender oder Vorsitzendem und Stellvertreterinnen oder Stellvertreter zu wählen.
Intensiver Vorlauf
Bevor die Delegierten zur Wahlurne gingen, hatte Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) auf den intensiven Vorlauf der Wahlen und die begleitenden Diskussionen in den Gremien hingewiesen. „Der Prozess bis zum heutigen Tag war nicht immer leicht.“ Nun komme es darauf an, gemeinsam den Weg nach vorne zu gehen, appellierte Möller an die Delegierten und Zuhörer im Saal. Noch während der Wahlsitzung gratulierten Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann (CDU) sowie Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel (CDU), der bislang die Rolle des Behindertenbeauftragten der Stadt übernommen hatte.
Hartmann wünschte den gewählten Vertreterinnen und Vertretern eine „gute Hand“, um im neuen Gremium die Interessen der Menschen mit Behinderung angemessen zu vertreten. Hartmann wie auch Möller und Dippel dankten allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich der Wahl zu stellen. Dippel sprach nach der Wahl von einem „gelungenen und schönen Tag für Fulda.“ Für die Zukunft hofft Fuldas Sozialdezernent auf „gute sachliche und fachliche Gespräche.“