Fulda. Wie der CWE Stadtverband Fulda in einer Pressemeldung mitteilt, kann man das „Selbstlob“ von CDU Bürgermeister Dr. Dippel, im Bezug auf die „Familienfreundliche Stadt Fulda“ nicht so recht nachvollziehen. Die CWE Fulda habe gerade bei der Vergabe und Organisation der U3-Plätze in der Stadt Fulda, in der Vergangenheit mehrfach auf die Problematik bei der Umsetzung in die Praxis hingewiesen.
Wie der stellvertrende Fraktionsvorsitzende Martin Jahn ausführt, hätten Eltern immer wieder das Problem, dass viele Kindergärten überhaupt nicht flexibel auf die Betreuungswünsche der Eltern eingehen. Jahn weiter: „Die Vergabe der U-Plätze in der Stadt Fulda ist teilweise sehr abenteuerlich. Eltern werden gezwungen eine komplette Woche Betreuung zu buchen, obwohl viele Eltern nur 2 od. 3 Tage einen U-Platz benötigen und vor allem, bezahlen können.“ Von den Einrichtungsleiterinnen bekomme man dann durch die „Blume“ mitgeteilt, dass dies für die Abrechnung und Verwaltung am einfachsten zu bearbeiten sei, so Jahn. “Diese Vorgehensweise ist für die CWE-Fulda nicht akzeptabel, gerade wo die Familien doch besonders gefördert werden sollen”, so der Fraktionsvorsitzende der CWE- Fulda, Gerhard Becker.
Die CWE-Fraktion habe gerade durch die Stadtverordnete Pia-Maria Schindler mit dem Projekt „Kinderrechte“ auf die Problematik dieser allgemeinen Themen aufmerksam gemacht. Für den CWE Stadtverband Fulda, der das Thema Vergabe und Einrichtung von U-3Plätzen in Fulda bereits mehrfach in den Ausschüssen bemängelt hat und auch Bürgermeister Dr. Dippel über die unzufriedene Vergaberegelung der Plätze informierte, hat das jetzige Verfahren mit Bürgerfreundlichkeit wenig zu tun. Die CWE-Fulda will sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass Bürgerfreundlichkeit nicht nur auf dem Papier stehe, sondern auch in der Praxis umgesetzt werde.