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Seifenkistenrennen in Hünfeld – Zwölf Teams waren am Start

Hünfeld. Bei strahlendem Sonnenschein startete am Sonntag, den 12. August am St. Bonifatiuskloster in Hünfeld das Seifenkistenrennen, das vom OMI-Jugendbüro organisiert worden war. Zwölf Teams waren mit je einer selbstgebauten Seifenkiste am Start. Insgesamt beteiligten sich über 80 Kinder und Jugendliche in den einzelnen Teams am Bau und der Gestaltung der Seifenkiste, sowie am Rennen selbst. Nach einem Familiengottesdienst in der Klosterkirche, begann der Tag mit der Eröffnungsfahrt von Superior P. Martin Wolf OMI und Herrn Stadtrat Theo Flügel, der in Vertretung von Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung Dr. Eberhardt Fennel an diesem Tag zugegen war, in der Seifenkiste der OMI-Jugend. Danach starteten die Seifenkisten der einzelnen Teams zum Zeitfahren. Vorne lagen mit 19,4 Sekunden die Messdiener aus Haselstein, auf dem zweiten Platz die Messdiener aus St. Ulrich mit 19,5 Sekunden, den dritten Platz teilten sich die Messdiener aus Hofaschenbach und aus Sargenzell mit je 19,8 Sekunden.

Besonders ausgezeichnet wurden außerdem die Seifenkisten der Messdiener aus St. Jakobus für die beste Idee. Die Kiste war mit vielen Details als Piratenschiff gestaltet. Daneben bekamen die Messdiener aus Großenbach einen Preis für die perfekteste Seifenkiste, sie waren mit der „wilden Kuh Antonia“ am Start. Den besten Showeffekt lieferte die Seifenkiste der THW-Jugend, die mit Blaulicht und Martinshorn ausgerüstet war.

Aber auch die übrigen Teams hatten viel Spaß und wurden bei der Siegerehrung ebenfalls geehrt, ob die regenbogenfarbene Seifenkiste der Pfadfinder, die alte Socke der OMI-Jugend oder die Badewanne der Klostermessdiener. Etwas Pech war bei den Messdienern des Ulrichsheims im Spiel, die aufgrund eines Achsbruchs nicht bis zum Ende fahren konnten. Ebenfalls unglücklich war ein Sturz der Messdiener aus Rossbach. Beide Teams erhielten aber ebenfalls einen besonderen Pokal, die Rossbacher Messdiener von gar einen Eisgutschein, der von Bürgermeister Dr. Fennel ausgegeben wird.

„Es war ein gelungener Tag“, so Superior P. Martin Wolf, „die Freude und das Gemeinschaftsgefühl waren spürbar groß. Möglich war das allerdings nur dank der vielen Ehrenamtlichen Helfer“. Diese waren in einem eigenen Organisationsteam schon seit Monaten mit der Planung beschäftigt und außerdem auch am Tag selbst mit vielen helfenden Händen vor Ort. Der Erlös des Tages fließt in ein missionarisches Projekt der Oblaten in der Ukraine, wo die Ordensgemeinschaft ein kirchliches Jugendzentrum aufbauen möchte.

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