Fulda (bpf). „Der Fuldaer Dom gehört zu den herausragenden Objekten sakraler Baukunst in Deutschland“, betonte der Domdechant der Fuldaer Kathedralkirche, Prälat Prof. Dr. Werner Kathrein, am Montag vor Journalisten in der Bonifatiusstadt. Daher freue er sich besonders, zusammen mit Verleger Dr. Michael Imhof ein gelungenes „Dombuch“ präsentieren zu können, das sich durch eine hervorragende Qualität der Bebilderung auszeichne. Die Texte des von Prof. Kathrein herausgegebenen Buches stammen aus einer Reihe von Vorträgen, die im Mai an der Theologischen Fakultät in Fulda gehalten wurden, die rund 120 Bilder zum Großteil von Dr. Imhof, für den eigener Aussage nach mit dem neuen Buch über den Fuldaer Dom ein Verlegertraum in Erfüllung geht. Laut Imhof dürfte der 144 Seiten starke Band, der in einer Auflage von 2.500 Exemplaren erscheint, „für die nächsten Jahrzehnte zum Standardwerk“ werden. Es handle sich um die erste Buchpublikation dieser Art seit 1974.
Werner Kathrein geht in seiner Einleitung unter dem Titel „Fulda: Kloster – Hochstift – Bistum“ auf die Geschichte Fuldas ein, in die sich die des Domes einbettet. Daniel Hanke legt dar, dass der Fuldaer Dom als Zitat der römischen Peterskirche anzusehen sei, während Michael Müller die Ausstattung des Fuldaer Doms im Licht der Ikonographie betrachtet. Cornelius Roth befasst sich mit dem Thema „Der Dom als liturgischer Ort – Die Feier des Gottesdienstes und die bauliche Konzeption“. Werner Kathrein untersucht eingehend die Historie der Kathedralkirche unter der Überschrift „Der Dom in der Zeit – Entwicklungslinien und Wendepunkte“.
Werner Kathrein (Hrsg.), Der Dom zu Fulda, Petersberg, Michael Imhof Verlag, 2012, 144 Seiten, 120 Abbildungen, ISBN 978-3-86568-755-5, 19,95 Euro.