Fulda (hm). Das Regierungspräsidium Kassel weist auf den neuen Lärmaktionsplan des Landes Hessen im Bereich Schienenverkehr hin. Der am 07. Mai 2012 amtlich bekanntgemachte Aktionsplan beleuchtet auch die Lärmsituation für das Stadtgebiet Fulda.
Stadtbaurätin Cornelia Zuschke ist dem Regierungspräsidium Kassel zum einen dankbar, dass der Schienenverkehr als Lärmquelle in den Focus der Begutachtung genommen wurde. Jedoch weist sie darauf hin, dass der Stadt Fulda die Schwerpunkte der Lärmbelästigung bekannt sind. „Wir kennen unsere neuralgischen Punkte und haben in der Vergangenheit vieles getan, um die Lärmsituation an den Verkehrssträngen zu mildern. Hierzu zähle ich auch die Trassen der Deutschen Bahn“, so Zuschke, die die Bahn aktuell angeschrieben hatte – vor allem wegen des nächtlichen Güterverkehrs und der Verlärmung der Leipziger Straße bis Niesig.
Für Fulda stellt die Bahnanbindung einen wesentlichen Standortvorteil dar. Gerade durch die ICE-Anbindung und die Mittelpunktfunktion Fuldas konnte die Stadt in den letzten Jahren profitieren. Zuschke: „Jede Art von Verkehr und Mobilität hat zwei Seiten. Es gilt die Abwägung vorzunehmen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen bzw. diese einzufordern, damit unsere Bürgerinnen und Bürger gut in Fulda leben können.“
Der Lärmaktionsplan für Hessen – Teilplan Schienenverkehr -Â können Interessierte unter der Internetadresse:
www.fulda.de / Umwelt / Lärm
oder 
www.laermaktionsplan.hessen.de
einsehen und herunterladen.