Fulda. Mit Erleichterung haben der Vorsitzende des Aufsichtsrates des Klinikums und Fuldaer Oberbürgermeister Gerhard Möller und der Vorstand auf die Entscheidung der Staatsanwaltschaft reagiert, das Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter des Klinikums einzustellen, unbeschadet der noch ausstehenden Prüfung möglicher Ordnungswidrigkeiten nach dem Medizinproduktegesetz durch das Regierungspräsidium Kassel. Dadurch bestehe nun die begründete Erwartung, dass wieder die nötige Sicherheit und Ruhe für alle Beteiligten gegeben ist. Dank der aktuellen Entscheidung könne die „Mannschaft des Klinikums wieder ihren Blick nach vorne richten.“ Die Staatsanwaltschaft hat nach Ansicht Möllers den Sachverhalt intensiv durchleuchtet.
Im Hinblick auf die von der Staatsanwaltschaft festgestellte „Außerachtlassung der erforderlichen Sorgfalt“ erklärte der Sprecher des Vorstands, Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, das Klinikum habe nach den Vorfällen durch den Neubau der Zentralsterilisation, Personalschulungen und Zertifizierungen das „Maximum dessen getan, was möglich“ sei. Das gesamte Thema Hygiene werde tagtäglich mit „größter Sorgfalt“ behandelt, wie Dr. Menzel betonte. Mit all diesen Maßnahmen habe das Klinikum in entscheidender Weise dazu beigetragen, das „Vertrauen der Patienten in unser Haus wieder zu stärken.“