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MdL Mario Döweling (FDP) besucht Schulen in Fulda und Petersberg

Fulda/Petersberg. Mario Döweling, Landtagsabgeordneter aus dem Vogelsberg und schulpolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Hessischen Landtag, besuchte das neue Kompetenzzentrum für Sprache und Erziehung an der Johannes-Hack-Schule in Petersberg und die neue St.-Lioba-Schule in Fulda. Döweling wurde dabei vom Ersten Kreisbeigeordneten, Dr. Wingenfeld, und von Frau Paschmann vom Staatlichen Schulamt Fulda begleitet. Mit den neuen Schulangeboten wird eine wichtige Versorgungslücke in Osthessen geschlossen.

Döweling machte deutlich, dass für die Hessische Landesregierung das Thema Bildung von zentraler Bedeutung ist. Die Lehrerversorgung wird deshalb weiter ausgebaut und die Schulen bekommen größere Freiheiten ihre Ziele umzusetzen. „Wir wollen aber nicht nur an allgemeinbildende Schulen gute Voraussetzungen, sondern auch die Lernbedingungen für Kinder und Jugendliche mit besonderem Bedarf spürbar verbessern.“, so Döweling.

Vorbildlich wurde dieser Ansatz im Kreis Fulda umgesetzt. Hier konnte in enger Zusammenarbeit zwischen dem Land und dem Landkreis als Schulträger die Johannes-Hack-Schule in Petersberg um das neugebaute Kompetenzzentrum für Sprache und Erziehung erweitert werden. Finanziert wurde der 4,5 Millionen Euro teure Bau aus Mitteln des hessischen Konjunkturprogrammes. In der neuen Einrichtung werden Kinder mit Erziehungshilfebedarf, in enger Kooperation mit Fachleuten des Jugendamtes, unterrichtet und betreut. Auch das Netzwerk für Erziehungshilfe für Stadt und Landkreis Fulda wird hier angesiedelt. Döweling dankte insbesondere der Rektorin Frau Schmitt-Lauer, den Lehrern und den Pädagogen, die sich hier engagieren.

In Zukunft müssen betroffene Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Fulda nicht mehr täglich nach Wabern oder Homberg/Efze gefahren werden, sondern finden ein ausgezeichnetes Angebot in der Region. „Damit verbessern wir die Voraussetzungen für die Schüler und ihre Familien und erleichtern auch die Reintegration der Kinder in ihre angestammten Schulen.“, so Döweling weiter.

Zweite Station des Besuches war die St. Lioba-Schule. Auch dieses schulische Angebot ist neu. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die an der neuen Kinder- und Jugendpsychiatrie des Herz-Jesu-Krankenhauses längere Zeit therapeutisch behandelt werden. Mit insgesamt 81 vollstationären und teilstationären Plätzen wird hier eine wichtige Versorgungslücke in Osthessen geschlossen. Bisher wurden Kinder und Jugendliche aus der Region an weiter entfernten Kliniken in Marburg, Frankfurt oder Würzburg behandelt.

Die Schülerinnen und Schüler der St. Lioba Schule kommen aus allen Schulformen. Das Lehrerkollegium ist hier deshalb besonders gefordert auf die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen einzugehen, erklärte der Rektor, Herr Jost. Besonders wichtig ist hier die enge Abstimmung zwischen der Schule und der medizinischen Behandlung im Krankenhaus.

„Mir ist wichtig, dass bei den ganzen schulpolitischen Diskussionen um das Thema Inkulsion nicht die Schülerinnen und Schüler aus dem Auge verloren gehen, die besonderem Bedarf an Förderung und Unterstützung haben, gerade weil wir sie bestmöglich in das schulische Leben und unseren Alltag integrieren wollen“, so Döweling abschließend.

 

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