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SPD-Fraktion Flieden auf Informationsfahrt

Flieden. Am vergangenen Samstag informierten sich SPD-Fraktionsvorsitzender Winfried Möller zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Dirk Leitschuh und Stefan Schaub, sowie dem von der Fliedener SPD unterstützten Bürgermeisterkandidaten Markus Hofmann im Rathaus in Malsfeld über den interkommunalen Zusammenschluss der Kommunen Melsungen, Felsberg, Spangenberg, Morschen und Malsfeld zu einem Zweckverband.

Bürgermeister Herbert Vaupel (SPD) Malsfeld, Landrat a.D. Jürgen Hasheider (SPD) und Klaus Stiegel (SPD), Bürgermeister a.D. der Gemeinde Felsberg und ehrenamtlicher Geschäftsführer des Zweckverbandes führten aus, dass sich im Sommer 1998 der Zweckverband „Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal“ konstituierte. Es war die erste interkommunale Zusammenarbeit Hessens. Im Oktober 2006 wurde der Verband vom Bund der Steuerzahler sowie dem Hessischen Städte- und Gemeindeverband für die vorbildliche Leistung mit dem Spar – Euro ausgezeichnet.

Zwischenzeitlich entstanden neben dem Gewerbegebiet eine Autobahnanschlussstelle, die Nordumgehung Ostheim sowie eine neue 4,2 km lange Kreisstraße vom Autobahnanschluss bis zur B83 im Bereich des Industriegebietes Pfieffewiesen in Melsungen. Der Verband arbeitet eng in anderen Bereichen zusammen. Alle Städte und Gemeinden sind Förderkulisse im Rahmen des Stadtumbauprogramms Hessen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro.

Bürgermeister Vaupel führt weiter aus, dass die Grundstücke in bestandskräftig abgeschlossenen Flächennutzungsplänen bzw. Bebauungsplänen mit großzügiger Ausgestaltung für eine bauliche Nutzung und einem uneingeschränkten Betriebsablauf über 24 Stunden mit einer Gesamtfläche von zurzeit 86 ha vorhanden sind, von denen bereits über 30 ha verkauft bzw. bebaut sind.

Weitere 16 ha (größte Einzelflächen 4,2 bzw. 3,6 ha) sind sofort bebaubar, rd. 40 ha können kurzfristig baureif umgewandelt werden. Im Komplettpreis von 34,00€/m² ist die volle Erschließung über innere Zufahrtstraßen, die Anbindung an das Gewerbegebiet „Pfieffewiesen“ der Stadt Melsungen und die B83 sowie die Ver- und Entsorgung mit Wasser und Abwasser enthalten und der Zugang zum „schnellen“ Internet und eine Anbindung an die Gasversorgung ist gewährleistet. Bisher sind 500 neue Arbeitsplätze entstanden.

Vaupel, Hasheider und Stiegel machten deutlich, dass diese große Gewerbefläche direkt an der Autobahn 7 nur durch diesen gelungenen interkommunalen Zusammenschluss überhaupt genehmigt werden konnte. Hervorgehoben wurde, dass es gelungen sei, neben einem Vertrag über die Verteilung der Lasten und der erzielten Einnahmen nach Einwohnergröße einen sogenannten Intressensausgleichsvertrag zu schließen, welcher Besonderheiten in allen 5 Kommunen vertraglich absichert.

Auch wurde von den drei Kommunalpolitikern vor Ort als besondere Leistung gewürdigt, dass der erforderliche Straßenbau für Erschließungs- Zubringer- und Umgehungsstraßen außerhalb eines üblichen langwierigen Planfeststellungsverfahrens seitens der Straßenverkehrsbehörde von den Kommunen selbst innerhalb kürzester Zeit bewältigt wurde.

Die drei Fliedener SPD-Kommunalpolitiker Möller, Leitschuh und Schaub und der Bürgermeisterkandidat Hofmann waren beeindruckt und begeistert von dieser hessenweit vorbildlichen Leistung zur Schaffung wohnortnaher Arbeitsplätze in einer ländlich strukturierten und verhältnismäßig dünn besiedelten Gegend Nordhessens. Nur so kann dies auch in Flieden im Gewerbepark Flieden an dem Autobahnanschluss Flieden der   A 66 erfolgreich weitergehen, waren sich alle Gesprächspartner einig.

Zum Foto: Vor dem Bebauungsplan: Landrat a.D. Hasheider, Bgm. Vaupel, Bgm.-Kandidat Hofmann, Bgm. a.D. Stiegel,

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