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2. Wundtag des Klinikums Fulda am 14. Mai

Fulda. Wunden und deren Abheilung sind ein allgemein bekanntes Thema. Chronische Wunden und Wundheilungsstörungen stellen jedoch ein Problem dar, das nur mit Hilfe von Fachleuten unterschiedlicher Berufsgruppen und Fachgebieten gelöst werden kann. Dies war Ausgangspunkt für das Klinikum Fulda vor drei Jahren eine interdisziplinäre und multiprofessionelle Arbeitsgruppe Wundmanagement zu gründen.

Eine erfolgreiche und zugleich wirksame Therapie chronischer Wunden setzt das Verständnis über die Grundlagen der Wundheilung, über negativ beeinflussende Faktoren bis hin zu Kenntnissen über die zur Verfügung stehenden Materialien und die damit verbundenen Wirkmechanismen voraus. So ist der Begriff „Wundmanagement“ geradezu wegweisend, viele Behandlungspartner „managen“ die optimale Versorgung des Patienten mit einer chronischen Wundheilungsstörung medizinisch, organisatorisch und logistisch. Gerade an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Therapie gilt es den kontinuierlichen Übergang unter Sicherstellung des eingeleiteten Therapiekonzeptes zu gewährleisten.

Im Rahmen des 2. Wundtages des Klinikums Fulda am 14.05.2008 wird einer breiten Fachöffentlichkeit aus dem stationären und ambulanten Sektor zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr die Möglichkeit geboten, sich über verschiedene Verfahren der Wundbehandlung zu informieren. Es werden aber auch Themen der Ernährung und Hygiene bei chronischen Wunden angeführt.

Der Tag schließt mit einem Referat von Herrn Werner Sellmer, Fachapotheker für klinische Pharmazie, Vorstandsmitglied Wundzentrum Hamburg e.V. zum Thema „Wirtschaftlichkeit der modernen Wundversorgung im Krankenhaus und im ambulanten Bereich“. Der Vortrag findet um 15:00 Uhr im Hörsaal des Klinikums statt. Ärzte, Pflegende und Apotheker aus dem Raum Fulda sind herzlich eingeladen, den 2. Wundtag des Klinikums Fulda zu besuchen.

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