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Deutsche Städte im Vergleich – “Fulda boomt”

Fulda. Die Verantwortlichen in Stadt und Region, allen voran Oberbürgermeister Gerhard Möller, wissen es: Fulda boomt. Nach den neuesten Statistiken im Bereich Tourismus und Tagung, hat die Domstadt in einem vom Magazin Focus bei der Schweizer Prognos AG in Auftrag gegebenen Studie über die Zukunftsfähigkeit und Wirtschaftsentwicklung deutscher Städte weitere Pluspunkte gesammelt.

Unter den in Hessen und Rheinland Pfalz unter die Lupe genommenen Städten wie Frankfurt, Bad Homburg, Darmstadt, Königstein oder Kassel hat Fulda als einzige „sehr hohe Zukunftschancen“. Bis auf Kassel schnitten allerdings auch die anderen hessischen Vergleichsstädte gut ab.

„Für uns alle ist dieses Ergebnis höchst erfreulich“, kommentiert Möller die Focus Veröffentlichung. In der Untersuchung gingen die Schweizer nicht nur der Frage der Wirtschaftsentwicklung, sondern auch dem Wert von Immobilien, der Frage des Wohnungskaufs und den zu erzielenden Mieten nach. Wer sich für das Osthessische Oberzentrum entscheidet, kann hier noch relativ günstig Eigentum erwerben.

Der Quadratmeterpreis beim Wohnungskauf liegt bei einem Neubau beispielsweise bei 1.780 Euro pro Quadratmeter oder 1.100 Euro bei einem bestehenden Objekt. Die Mieten liegen bei 6,– Euro (Neubau) oder 4,8 Euro (Bestand). Die Vergleichsstädte wie Kassel, Darmstadt, Königstein der Bad Homburg liegen deutlich darüber. Wer im nahe gelegenen Kassel eine Mietwohnung sucht, zahlt im Neubau 6,5 Euro pro Quadratmeter. An der Spitze liegt Bad Homburg mit 10,9 Euro pro Quadratmeter.

Um den Traum vom Eigenheim zu realisieren, müssen Häuslebauer deutlich tiefer ins Portemonnaie langen als in Fulda. Während ein Reihenhaus in Fulda mit 120 Quadratmetern für etwa 140.000,– Euro zu haben ist, werden in Darmstadt 231.000,– Euro, in Bad Homburg gar 350.000,– Euro fällig. In Kassel dagegen werden fast gleich hohe Preise wie in Fulda, nämlich 145.000 Euro, verlangt.

„Die Relation zwischen gegenwärtiger Entwicklung, Zukunftsfähigkeit und Wohnpreisen spricht für die hohen Zukunftschancen, die Fulda hat“, betonte der OB. Die aktuelle Entwicklung mag für das eine oder andere Unternehmen ein weiterer Grund mehr sein, sich für die Domstadt als Standort zu entscheiden. Denn hier bieten sich sowohl von den Gewerbeflächen als auch von den Wohnmöglichkeiten beste Chancen für den Betrieb und seine Mitarbeiter. (mb)

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