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Kinder der Fuldaer Musikschule traten im Wohnstift Mediana auf

Fulda. Musikalisch ihr Bestes gaben Kinder der Fuldaer Musikschule während einer Matinee im Wohnstift Mediana. Stiftsleiterin Michaela Heller begrüßte die sieben bis 14 Jahre alten Blockflötenspielerinnen und Gitarristen der Klasse Heidrun Oswald sowie junge Pianistinnen der Klavierklasse Maja Zirkunow, die dann eine Stunde lang für das aufmerksame Publikum spielten. Giulia Gehmeyer und Ann Kristin Kircher begannen das Konzert mit einem Satz einer Sonate für zwei Altblockflöten von Georg Philipp Telemann. Klanglich gut aufeinander abgestimmt und „dolce“ spielend, gefielen sie mit diesem Werk sehr. Jennifer Felix und Elisabeth Kontschak präsentierten  vierhändig ein modernes Duo und ein ruhiges, meditatives Stück der Japanerin Yiruma. Ihre Präzision im Zusammenspiel fiel sehr positiv auf. Olga Sauer spielte frisch, fröhlich und überzeugend zwei russische Werke.

Dann folgten die Gitarristinnen Selina Seifert und Helena Fritschi mit einer kleinen Hommage an den barocken Komponisten Albinoni. Man merkte den beiden Interpretinnen bei ihrer gekonnten Darbietung an, dass sie ihren Spaß daran hatten. Alina Kisner zeigte musikalisches Temperament mit einem Tanz von Goedicke. Nina Martinovic, die erst seit letztem Herbst Blockflötenunterricht hat, spielte wacker ihr Poptune zur Gitarrenbegleitung ihrer Lehrerin. Das Ensemble „Saltarello Mini“, mit acht kleinen Anfängerinnen an der Blockflöte besetzt, debütierte mit drei einfachen, aber gut gespielten Bearbeitungen. Den Schluss und klanglichen Höhepunkt bildete das etwas ältere und fortgeschrittene gemischte Ensemble „Saltarello“ mit dem Stück „Hurry“ von Hellbach. Das Publikum dankte allen mit ausgiebigem Applaus.

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