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R+S setzt auf Innovation und Green Buildings – Hackschnitzelanlage sorgt demnächst für Energieversorgung

Fulda. Umweltbewusst und ohne den Ausstoß von schädlichem CO²: Die R+S solutions Holding AG passt sich dem technologischen Fortschritt an und gewinnt ihre Wärmeenergie aus erneuerbaren Energien. Als erstes Unternehmen im Landkreis Fulda geht R +S mit der geplanten Hackschnitzelanlage, die bereits Mitte April in Betrieb genommen wird, federführend voran. Brennstoff für die Anlage liefern Abfälle aus der Forstwirtschaft und Holzindustrie. Ähnlich wie bei Pelletsheizungen wird der Brennstoff periodisch angeliefert und durch Zuführeinrichtungen automatisch bedarfsgemäß in die Brennkammer eingebracht. Mit der erzeugten Wärme wird Wasser aus dem Heizkreislauf im Kessel der Hackschnitzelheizung erwärmt.

Die Wärmeverteilung erfolgt hierbei genauso wie bei anderen Systemen der Zentralheizung durch das erwärmte Wasser. Anders als bei Öl- oder Gasheizungen muss bei Hackschnitzelheizungen ein Warmwasserspeicher in das Heizsystem eingebunden werden, der die im Brennvorgang erzeugte Wärme bis zur Wärmeanforderung durch das Heizsystem verlustarm speichert. Der Leistungsbedarf der Hackschnitzelanlage von R+S beträgt durch die enorme Größe der Anlage ein Megawatt. Beheizt werden mit der gewonnenen Energie das Verwaltungsgebäude der R+S solutions Holding AG, das Lager- und Logistikzentrum, ebenso wie die geplante Erweiterung und Aufstockung in Form von Büroflächen in einer Größenordnung von bis zu 3 500 Quadratmeter. Überschüssige Energie wird in das Netzwerk der GWV eingespeist.

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