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Karosserie- und Fahrzeugbauer müssen Allround-Talente sein

2008-03-18-freisprechung-karosseriebauer.jpgFulda. „Kaum ein anderer Beruf erfordert so viele verschiedene handwerkliche Fähigkeiten gleichzeitig“, so Obermeister Richter bei der diesjährigen Freisprechungsfeier der Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung Osthessen. Der wachsende Bedarf an Spezialfahrzeugen und der zunehmende Bestand an Straßenfahrzeugen hätten die Karosserie- und Fahrzeugbauer zu gesuchten Spezialisten gemacht, so Richter weiter.

Dies sei aber nicht als Arbeitsplatzgarantie oder gar Freifahrtschein für den Rest des Lebens misszuverstehen. Denn das Handwerk stehe nicht mehr wie früher auf goldenem Boden, sondern eher auf brüchigem Eis. Aber dennoch, wer seinen Beruf mit Freude ausübe, würde auf Dauer erfolgreich sein, so Richter.

In seinen weiteren Ausführungen appellierte er an die jungen Gesellen, sich stets um ihre Weiterbildung zu kümmern, um ihr Wissen auf dem aktuellen Stand zu halten und damit sie auch in Zukunft gefragte Spezialisten bleiben würden. Auch sollten sie die nächsten Karriereschritte ins Auge fassen, die Technikerausbildung oder die Meisterprüfung. Der Gesellenbrief sei ein gutes Fundament, auf dem man jetzt weiter aufbauen müsse.

Glückwünsche und Grüße überbrachten Dietmar Weidenbörner von der Kreishandwerkerschaft sowie Oberstudiendirektor Rudolf Meyer von der Ferdinand-Braun-Schule. Als Innungsbester Prüfling wurde ausgezeichnet Kevin Kirchner aus dem Ausbildungsbetrieb Wolfgang Fahr Fulda. Spontan ergriff Kirchner das Wort und bedankte sich für die gute Ausbil-dung durch den Betrieb und die Schule.

Foto von l. nach r.: Obermeister Klaus Richter, die freigesprochen Junggesellen Kevin Kirchner, Johannes Mans, Wadim Tschugunov, Rudolf Strom und Thorsten Heß

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