Fulda. „Wie gut muss man schwimmen können, wenn man eine Ausbildung bei der Polizei machen möchte?“, „ Was ist in einem Bundeswehr-Rucksack drin?“, Muss man einen extra Test machen, um bei der Bundespolizei zu einer Sondereinheit zu kommen?“ – Diese und viele andere Fragen beschäftigten die Jugendlichen, die zum „Tag der Uniformberufe“ ins Berufsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur Fulda gekommen waren. Bei der Veranstaltung, die im Rahmen der Aktionswoche Ausbildung stattfand, informierten Vertreter von Bundes- und Landespolizei sowie der Bundeswehr über Einstellungsvoraussetzungen, Laufbahnmöglichkeiten und Bewerbungsverfahren in ihren Institutionen. Entsprechend groß war der Andrang. Mehr als 120 Jungen und Mädchen der Klassen 8 bis 11 nutzten die Gelegenheit, um sich einen Überblick über die verschiedenen Uniformberufe zu machen.
„Diese sind generell für die jungen Leute sehr attraktiv, da sie als relativ sichere und krisenunabhängige Berufe gelten und abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder bieten“, erklärte BIZ-Sachbearbeiterin Tanja Schmitt, die den Aktionstag organisiert hatte. Auch zwei weitere Veranstaltungen, welche die Agentur für Arbeit Fulda innerhalb der Aktionswoche Ausbildung ausgerichtet hatte, waren sehr gut besucht gewesen. Die Themen „Landschaftsgärtner/in“ und „Gesundheitsberufe“ hatten insgesamt 140 Jugendliche angesprochen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz“, freute sich Tanja Schmitt. Die Jungen und Mädchen, die oftmals von ihren Eltern begleitet wurden, brachten teilweise schon sehr gute Vorkenntnisse mit und konnten sich zielgerichtet informieren. Weiter reichende Details und persönliche Fragen konnten im Anschluss im individuellen Gespräch mit den Referenten geklärt werden.