Fulda. „Die Ausbildung ist das Fundament in das Berufsleben“, sagte Joachim Penz bei seinem Vortrag im Rahmen der Ausbildungswoche. Der Referent von Perspektiva erläuterte rund 30 Schülerinnen und Schülern, Â deren Eltern, Schulcoaches und Gästen das Thema „Der Übergang von der Schule in das Berufsleben“. Dabei macht er die hohe Priorität der ersten Ausbildung mehrfach deutlich. „Der Bereich Ausbildung ist zwar nur ein kleiner Teil im Berufsleben, aber in diesem Zeitraum passiert sehr viel“, erklärte er. Da könne es auch mal passieren, dass es “kracht“ Â oder das die Auszubildenden mit Kritik konfrontiert würden.
Dies sei aber nicht schlimm, da man gewissermaßen eine Komfortzone des Lebens verlasse und lernen müsse, zu reflektieren und sich weiter zu entwickeln. „Gerade am Anfang kann dies für einzelne Auszubildende eine schwierige Situation darstellen. Dennoch dürft ihr nicht den Kopf in den Sand stecken – das hat die Natur nicht vorgesehen“, sagte Penz den Schülern und erklärte, dass es Jugendliche gebe, die bei dem Übergang von der Schule in den Beruf noch etwas mehr Zeit benötigen würden. Für sie stellte er das Modell Ausbildung Plus vor, dass das Netzwerk Perspektiva gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Fulda anbietet. „Jeder muss wissen, was er kann. Das gibt Sicherheit und Selbstvertrauen. Wer dafür mehr Zeit benötigt, bekommt sie bei uns“, so Penz. Die Ausbildung Plus sei eine Strasse, die den Weg in das Berufsleben erleichtern soll.
Die Maßnahme dauert ein Jahr und ist In vier Phasen, die sich in Erprobungsphase, diverse Praktika und weitere Maßnahmen aufteilt, gegliedert. „Wer in dieser Zeit Willen zeigt, hat nach Ablauf dieses Jahres die Garantie auf einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz für mindestens 12 Monate“, sagte Penz und machte wiederholt deutlich, dass der echte Wille dazu eine unabdingbare Vorraussetzung für den Erfolg ist. Wer also noch ohne Ausbildungsstelle ist oder sich auf den Start in das Berufsleben vorbereiten will, kann sich an Herrn Joachim Penz Perspektiva unter Telefon: 06 61 /95 250 630 oder an die Kreishandwerkerschaft Fulda und Telefon: 06 61/9 022 416 wenden.