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„12 sind Kult“ oder Warum heißt der Sonntag Sonntag?

Fulda. Die Zahlen 1 bis 12 ordnen unser Leben und sind fast alle mit geheimnisvollen Bedeutungen belegt. Die Ausstellung macht sinnlich erlebbar, welche Spuren die Zahlen von 1 – 12 kulturgeschichtlich in unserem Alltag hinterlassen haben. Dabei bieten Flächen, Körper und Muster vielfältige Möglichkeiten für Spiel, Aktion, Forschung und Experiment. Exponate, Modelle und Knobeleien geben Rätsel auf, die es zu entschlüsseln gilt.

Fotos (11): LandesMuseum Bonn

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Ein rätselhaftes Ausstellungsstück ist ein bronzenes Gebilde aus der Römerzeit, das aus 12 regelmäßigen 5-Ecken besteht. Die Mathematiker nennen es Pentagon-Dodekaeder. Man hat viele davon gefunden, weiß aber nicht, was die Menschen damit gemacht haben. Waren es Kalender, Mess-Instrumente oder Kult-Gegenstände?

Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung »12 sind Kult« kommen den Geheimnissen von Sonne, Mond und Sternen auf die Spur. Auf ihrer begleiteten Expedition durch die Welt der Zahlen begegnen die kleinen und großen Besucher u. a. dem Sternenhimmel im Kuppelraum, einem begehbaren Tetraeder, einem 5-Stern, der sich den eigenen Körper-Konturen anpasst, den Original-Trikots der Weltmeister-Mannschaft im Frauen-Fußball, einer ganz besonderen Orgel, einer 2,50 m großen „Rechenmaschine“, und einer Monate-, Jahreszeiten und Sternzeichentorte.

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Durch eigenes Forschen und Experimentieren erfahren sie, wie Zahlen und Rechnen von Beginn der Menschheitsentwicklung an alltägliches Leben, Zeiteinteilung, Glauben und Handeln, Kulte und letztlich unsere Kultur bestimmt haben. Unsere Welt ist, so wie sie ist, ohne Mathematik nicht denkbar!

Im »12 sind Kult«- Kino werden spannende Sachgeschichten aus der ›Sendung mit der Maus‹ gezeigt. Armin Maiwald fragt: »Warum heißt der Juli Juli?« und zeigt, wie eine Sonnenfinsternis entsteht.

080314_Kult_10.jpgDie Besucherinnen und Besucher erhalten ein Begleitheft zur Ausstellung, das die Zahlen von 1-12 vorstellt und Raum zur Lösung von kleinen Aufgaben lässt.

An Knobeltischen kann vor und nach dem Ausstellungsbesuch ohne zeitliche Beschränkung weiter experimentiert und geforscht werden.

Ein vorbereiteter Rundgang durch die Dauerausstellung des Museums führt zu vielen weiteren Original-Objekten, bei den verschiedene Zahlen von 1-12 eine Rolle spielen.

Die Ausstellung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutschen Telekom Stiftung, der Sparkassen-Kulturstiftungen Rheinland und Hessen-Thüringen und der Sparkasse Fulda.

Der Besuch der Ausstellung ist für Gruppen nur mit gebuchter Führung möglich.

080314_Kult_09.jpgDie Ausstellung richtet sich an Familien mit Kindern von 6 – 12 Jahren bzw. an Schulklassen der Stufen 1 – 6. Für Lehrerinnen, Lehrer und andere Begleitpersonen von Schulklassen oder Gruppen ist der Besuch der Ausstellung kostenlos. Besonderer Einlass für Schulklassen mit gebuchter Führung bereits ab 9.00 Uhr

Die Ausstellung „12 sind Kult“ wurde am Mittwoch 12.3. im Rheinischen LandesMuseum Bonn von Dr. Klaus Kinkel eröffnet. In der Kinder-Akademie Fulda wird die Ausstellung ab 12. September 2008 zu sehen sein. Anmeldungen sind ab sofort möglich!

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