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„Tabuthema gesellschaftsfähig machen“ – Große Resonanz auf „Stoma-Fortbildung“ im HJK

080306_stoma.jpgFulda. Auf große Resonanz stieß die Veranstaltung für Stoma-Patienten (Menschen mit künstlichem Darmausgang), die kürzlich im Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda stattfand. Rund 120 Teilnehmer informierten sich im Rahmen der knapp dreistündigen Veranstaltung über die aktuellen Entwicklungen in der Stomaversorgung und nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche mit den Experten.

Die Referentinnen Claudia Fritsch, Enterostomatherapeutin,  und Marietta Schmitt, Wundexpertin ICW, gaben den Besuchern hilfreiche Tipps zur Ernährung und Nachsorge. Moderiert wurde die Veranstaltung von PD Dr. Carolin Tonus, Chefärztin der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Uns ist es wichtig, regelmäßig mit Betroffenen und Angehörigen ins Gespräch zu kommen,“ erklärt die Chefärztin, „denn unser Ziel ist es, das Thema „Stoma“, das leider noch immer ein Tabuthema ist, gesellschaftsfähig zu machen.“

Zum Foto: v.l. Enterostomatherapeutin Claudia Fritsch, Chefärztin PD Dr. Carolin Tonus, Wundexpertin ICW Marietta Schmitt

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