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Erdgas und Sonne: Neues GWV-Förderprogramm

080304_grafik-solar.jpgFulda. Vor dem Hintergrund des Klimawandels sind zwei Themen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt: Energie-Effizienz und die Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen. Beides lässt sich mit dem sauberen Energieträger Erdgas  gut erreichen. „Die technischen Möglichkeiten, etwas für die Umwelt und gleichzeitig auch den eigenen Geldbeutel zu tun, sind vorhanden“, bringt es GWV-Geschäftsführer Dr. Peter Szepanek auf den Punkt. „Aber längst sind noch nicht alle Potenziale ausgeschöpft. Am Tag des Energiesparens sollte man daran erinnern.“ 

GWV setzt auf intelligente Lösungen

Vor dem Hintergrund „Ökologie + Ökonomie“ ist Erdgas der ideale Energieträger. Die Gerätetechnik hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht, so dass heute ausgereifte und zukunftsfähige Heiz-Technologien zur Verfügung stehen. Denn nirgends kann man so effektiv Kosten und Schadstoffe vermeiden wie im Bereich der Heizung und Warmwasserbereitung. Als regionaler Erdgas-Lieferant nimmt die GWV ihre Verantwortung gegenüber Kunden und Umwelt wahr und bietet Hauseigentümern und Bauherren kostenlos fundierte Beratung.

Erdgas-Brennwerttechnik plus Solarthermie

Eine besonders attraktive Option ist die Verbindung der klassischen Erdgas-Brennwerttechnik mit der Solarthermie. Solarwärmeanlagen sind auf eine „Basisheizung“ angewiesen, die auch an sonnenarmen Tagen zuverlässig die Versorgung übernimmt. Erdgas-Brennwertgeräte bieten sich für diese Aufgabe an. Sie arbeiten gerade im Teillastbereich sehr effizient und können das schwankende Wärmeangebot der Solarkollektoren flexibel ausgleichen.

Immer mehr Heizgeräte-Hersteller liefern kompakte Paketlösungen, die sich sowohl im Neubau als auch bei der Modernisierung bestehender Wärmeversorgungsanlagen bestens integrieren lassen. Sie sind technisch ausgereift und erreichen durch die abgestimmte Betriebsweise hohe Wirkungsgrade. Gleichzeitig sind die Investitionskosten für solarthermische Anlagen  spürbar zurückgegangen.

Immer öfter teilen sich Erdgas und Sonne die Heiz-Aufgaben

Die in den letzten Jahren ständig steigende Zahl der Anlagen (s. Grafik) beweist, dass diese überzeugende Lösung von den Bauherren angenommen wird. Ende 2006 gab es in Deutschland nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) rund 940.000 Anlagen. Allein im letzten Jahr wurden 140.000 Kombigeräte eingebaut. Dabei hat der Anteil der Anlagen, die neben der Warmwasserbereitung auch die Raumheizung unterstützen, 2006 deutlich zugenommen (von ca. 25 %  auf 41 %). Denn seit Mitte 2005 gibt es für solche „Kombi-Solarwärmeanlagen“ höhere Fördersätze.

Umsteigen lohnt sich

„Wir halten die Kombination Erdgas-Brennwerttechnik und Solar für absolut praxistauglich und zeitgerecht“, betont Stefan Hauke, Leiter der GWV-Kundenberatung. „Deshalb haben wir hierzu nun ergänzend ein eigenes Förderprogramm aufgelegt, das ab dem 1. April 2008 an den Start geht  und die Entscheidung noch leichter machen wird.“
Hauseigentümer, die eine Heizung, die älter als 15 Jahre ist und einen anderen Energieträger nutzt (z. B. Heizöl), in ihrem Ein-/Zweifamilienhaus gegen eine moderne Erdgas-Brennwert-Heizung austauschen, erhalten eine einmalige GWV-Förderung in Höhe von 600 Euro.

Wird diese neue Anlage mit Solarthermie kombiniert, gibt es noch einmal 200 Euro oben drauf. Das sind zusammen beachtliche 800 Euro. Das Programm ist bis zum 31.12.2009 befristet. Zusätzlich kann der Bauherr unter Umständen auch noch staatliche Förderungs- und Finanzierungsprogramme in Anspruch nehmen. So fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Solarkollektoren entsprechend der installierten Kollektorfläche. Noch nie war es für Hauseigentümer und Bauherren also finanziell so interessant, die Umwelt zu schonen! Die GWV-Experten stehen zur individuellen Beratung gerne zur Verfügung. (Kontakt: Tel. 0661 299-191)

Spar-Tipps aus dem Internet

Heute weiß man: Energiesparen ist die beste Kostenbremse. Denn am billigsten ist die Energie, die man gar nicht erst verbraucht. Doch obwohl es viele Ansätze gibt, in den eigenen vier Wänden mit Energie sparsam umzugehen, sind diese Möglichkeiten in den meisten Haushalten noch nicht annähernd ausgeschöpft. 

Hier setzt das neue Service-Angebot  „Spar’sDir.Info“ der Gas- und Wasserversorgung Fulda/Osthessen an, das über das Internetportal des Unternehmens abrufbar ist. Unter www.gwv-fulda.de erhalten Sparwillige eine Vielzahl ganz konkreter und leicht umsetzbarer Tipps sowie die Möglichkeit zu einem Energiespar-Check. Der Tag des Energiesparens am 6. März ist dazu ein geeigneter Anlass.

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