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Hutzelfeuer am Aschenberg

Fulda. Nach einigen Jahren Pause lebt die Tradition des Hutzelfeuers am Fuldaer Aschenberg wieder auf. Entzündet wird es am Sonntag, 10. Februar 2008, bei Einbruch der Dunkelheit von Fuldas Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel und Grümel-Geschäftsführerin Jutta Diel bei der Kleingartenanlage Am Sonnenhügel.

Junge Leute der Jugendwerkstatt Aschenberg von Grümel sowie der dortigen Streetwork schichten das Hutzelfeuer gegenüber dem Haus der Begegnung auf. Für Getränke am Abend sorgt das Stadtteilprojekt „Brückenschlag“ (getragen von AWO und Diakonie), die Würstchen werden von Streetwork angeboten.

Die Jugendwerkstatt als Hauptveranstalter bittet die Bewohner des Aschenbergs, alte Weihnachtsbäume und anderes geeignetes Holz am Mittwoch, 6. Februar, oder am Donnerstag, zur Abholung vor die Häuser zu legen.

„Wir sehen dieses Hutzelfeuer auch als Beitrag zur Integration, weil Menschen mit Migrationshintergrund an diese Tradition herangeführt werden sollen“, betont Marion Mock von der Grümel-Jugendwerkstatt Aschenberg. So sind die Einladungs-Flyer für den 10. Februar mit deutschem und russischem Text verteilt worden. Nach Grümel-Angaben geht  der Erlös aus dem Getränke- und Würstchenverkauf  an Streetwork für eine Begegnung mit rumänischen Jugendlichen im Sommer 2008.

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