Serie. Am 5. Februar ist der Namenstag der Hl. Agatha. Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet: Die Gute, die Sanfte. Agatha stammte aus einer reichen, vornehmen Familie in Sizilien, die in der Mitte des 3. Jahrhunderts lebte. Sie muss von faszinierender Schönheit gewesen sein. Der Statthalter Siziliens, Quintianus, hatte ein Auge auf sie geworfen und buhlte um sie.
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Es war zur Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius, als die Christin Agatha sich weigerte, heidnische Opfer zu bringen, so dass der abgeblitzte Statthalter sie verhaften ließ. Quintianus hasste Aghata ob ihrer Standhaftigkeit und ließ sie foltern. Er ließ sie an eine Säule binden und befahl den Schergen, ihr den Busen abzureißen.
Der Legende nach erleuchtete um Mitternacht himmlischer Glanz den Kerker und der Hl. Petrus reichte der Gemarterten Balsam zur Versorgung der Wunden. Agatha wurde erneut Quintianus vorgeführt, um sie doch noch zu bekehren, aber sie stand fest im Glauben. Sie soll zu ihm gesagt haben: Ich werde nicht aufhören, Christus mit Herz und Mund zu preisen, solange ich lebe.
Nach diesem mutigen Bekenntnis wurde Agatha zu Tode gefoltert, die Erde begann zu beben. Die Heilige Agatha starb in der Gefängniszelle. Die Reliquien werden in Catania auf Sizilien aufbewahrt und verehrt. Sie ist die Patronin von Catania und wird bei Krankheiten der weiblichen Brust, bei Erdbeben und Unwetter angerufen.
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