Fulda. „Lioba – ein Spiel ihres Lebens“ lautet der Titel eines von Domkapitular i. R. Prälat Hermann Mühl (Fulda) verfaßten Liobapiels in drei Aufzügen, das nun in gedruckter Form vorliegt. Das Stück befaßt sich mit der hl. Lioba (710-782), der auf dem Petersberg bei Fulda beigesetzten Verwandten des Bonifatius und Äbtissin von Tauberbischofsheim und spielt im Kloster Wimborne (Wessex), im Kloster Tauberbischofsheim und in der Kaiserpfalz zu Aachen.
Wichtige Charaktere neben Lioba, die mit dem Kosenamen „Leobgyta“ (die Liebevolle) gerufen wurde, sind die späteren Äbtissinnen Walburga und Thekla sowie Bischof Willibald von Eichstätt und Abt Sturmi von Fulda.
Interessierte Theatergruppen sind herzlich eingeladen, die Textvorlage für eine Aufführung zu bestellen. Das 66seitige Büchlein kann bei der Bischöflichen Pressestelle, Paulustor 5, 36037 Fulda zum Preis von 2 Euro zuzüglich Versandkosten bezogen werden. (bpf).