Weyhers. Insgesamt 113 Pokale im Gesamtwert von über 4 000 Euro wurden am vergangenen Wochenende an die erfolgreichsten Teilnehmer zum Abschluss des Rhön Super Cup 2010 übergeben, den der Mineralbrunnen RhönSprudel bereits zum 24. Mal ausrichtete. Fast 500 Läufer und Nordic Walker waren gestartet, um die letzte Herausforderung dieser Art für das laufende Jahr zu meistern. Gabriele Schindel vom Mineralbrunnen RhönSprudel hatte den Startschuss für die Teilnehmer des Rhön Super Cup gegeben, die entweder fünf oder 12 Kilometer (Läufer) beziehungsweise fünf Kilometer (Nordic Walking) zurückzulegen hatten. Die Strecken führten durch die unmittelbare Umgebung von Weyhers; in Richtung Ried, Lütter und Rönshausen.
„Wir haben vor 24 Jahren mit knapp 200 Läufern begonnen; jetzt sind wir bei fast 500 angelangt, und die meisten von ihnen haben uns über all die Jahre die Treue gehalten. Heute laufen sogar schon die Kinder und Enkel von ihnen mit“, freute sich Gabriele Nitz von der Geschäftsleitung des Mineralbrunnens RhönSprudel. Der Rhön Super Cup sei heute der größte Volkslauf weit und breit.
„Unser Anliegen damals war es, eine Verbindung zwischen gesundem Trinken und Sport aufzuzeigen; und das ist auch heute noch so“, sagte Martin Gärtner von RhönSprudel, der den Rhön Super Cup seit vielen Jahren organisiert. Gemeinsam mit den Sportvereinen der Region sei der Rhön Super Cup ins Leben gerufen worden. Pro Jahr gebe es nun um die zehn Laufveranstaltungen in der Region, die RhönSprudel gemeinsam mit der Sparkasse Fulda sponsert. Der Abschluss der jährlichen Serie werde stets am Firmensitz des Mineralbrunnens RhönSprudel in Weyhers ausgerichtet.
„Ich möchte mich im Namen aller Läufer für das große Engagement bei RhönSprudel und bei der Sparkasse Fulda bedanken“, sagte Christoph Bauß vom Verein Rhön Super Cup e.V., als er die Läufer und Nordic Walker nach dem Zieleinlauf begrüßte. Gleichzeitig richtete er seinen Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer. Im Namen von Fuldas Landrat Bernd Woide und des Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Heiko Wingenfeld wandte sich der stellvertretende Landrat Alfred Gesang an die Gäste. Es gehöre eine Menge Mühe, Arbeit, Logistik und vor allem Verantwortung dazu, eine solche Veranstaltung auszurichten, bei der Idealismus und Gemeinschaftsgeist ganz oben stünden. „Ich freue mich, dass hier nahezu alle Altersklassen vertreten sind – das ist ein echter Anreiz, sich beim Rhön Super Cup sportlich zu betätigen“, betonte Gesang. Immerhin war der jüngste Läufer sechs Jahre alt; der älteste 75.
Eberhard Paul von der Sparkasse Fulda rief die anwesenden Läufer und Nordic Walker dazu auf, auch in den kommenden Jahren dem Rhön Super Cup treu zu bleiben. Die einzelnen Ergebnisse mit den Siegern in den verschiedenen Altersklassen sind detailliert unter der Internetadresse www.rhoensupercup.de nachzulesen.
Foto: Carsten Kallenbach