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Klinikum Fulda feierte Richtfest, Einweihung des Mutter-Kind-Zentrums und Förderung des OP-Bereichs

100705_KlinikumFulda. Das Klinikum Fulda hatte am vergangenen Freitag gleich drei Gründe zum Feiern: das Richtfest für den Neubau der Bettenhauserweiterung, die offizielle Einweihung des Mutter-Kind-Zentrums und die Förderung des Landes Hessen in Höhe von 10,7 Millionen Euro für die Erweiterung des OP-Bereichs. Oberbürgermeister Gerhard Möller begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste im Neubau der Bettenhauserweiterung und bedankte sich für den Besuch von Jürgen Banzer, Hessischer Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit. Harald Jeguschke, Vorstand des Klinikums Fulda, dankte anschließend insbesondere den Handwerkern sowie der Architektin Ursula Opalka (Projektleiterin Ludes Architekten und Ingenieure) für die bisher geleistete Arbeit.

Neubau Bettenhauserweiterung

Die Bauarbeiten des insgesamt 14 Millionen Euro teuren Neubaus liegen im vorgesehenen Zeitplan, so dass der geplanten Einweihung im November 2010 nichts im Wege stehe, so Jeguschke. Das neue siebengeschossige Gebäude entsteht in direkter Verlängerung des jetzigen Bettenhauses. Der Erweiterungsbau wird mit 260 Betten in sieben Stationen belegt werden können. Die Nutzung von zwei Etagen ist für die Klinik für Psychosomatik sowie die neue Klinik für Rheumatologie/Immunologie vorgesehen. Die restlichen fünf Stationen sind den Pflegestationen des Hauses vorbehalten. Alle Etagen schließen direkt an das bestehende Bettenhaus an. Zum Abschluss des Richtfestes erfolgte der traditionelle Richtspruch durch Anton Schick.

Finanzielle Förderung des Landes

Im Rahmen seiner Ansprache im Neubau des Mutter-Kind-Zentrums überreichte der Hessische Gesundheitsminister Jürgen Banzer den Bewilligungsbescheid für die Erweiterung des OP-Bereichs. „Das Land Hessen fördert den Umbau und die Erweiterung des OP-Bereichs des Klinikums Fulda mit 10,7 Millionen Euro. Das neugebaute Mutter-Kind-Zentrum wurde mit 9,2 Millionen Euro gefördert und für den Erweiterungsbau des Bettenhauses stellte das Land 7,3 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Mit der Krankenhausförderung des Landes Hessen wird eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung sichergestellt“, sagte Jürgen Banzer.

Durch den Umbau und die Erweiterung des Zentral-OPs gebe es funktionale und technische Verbesserungen. Außerdem werde der Brandschutz optimiert. „Die Investitionen in die Erweiterung des Zentral-OPs sind erforderlich, um unsere hohe medizinische Qualität und Wettbewerbsfähigkeit auch in der Zukunft sicherzustellen“, erläuterte Priv.-Doz. Dr. Achim Hellinger, Medizinischer Direktor des Klinikums Fulda.

Mutter-Kind-Zentrum bündelt Engagement und Professionalität

Mit dem Mutter-Kind-Zentrum erfüllt das Klinikum Fulda den zugewiesenen Versorgungsauftrag für ein regionales Mutter-Kind-Zentrum am Standort des Klinikums. „Bei den aktuellen Geburtenzahlen können wir es uns nicht leisten, auch nur ein Neugeborenes zu verlieren, das wir retten könnten. Einrichtungen wie das Mutter-Kind-Zentrum sind daher besonders wichtig. Denn was wäre unsere Zukunft ohne Kinder“, fragte Jürgen Banzer.

Am Zentrum des Klinikums Fulda werde vor allem Engagement und Professionalität gebündelt, die eine hohe Qualität im Bereich der Frühgeborenenversorgung möglich machen. Oberbürgermeister Gerhard Möller dankte  ausdrücklich dem Land Hessen für die finanzielle Unterstützung. Mit dem neuen Mutter-Kind-Zentrum werde das Klinikum den hohen Anforderungen an eine gute Versorgung und Unterbringung der Patienten sowie der Eltern gerecht.

„Die Gesamtkomposition zwischen höchstem medizinischen, pflegerischen und technischen Niveau in Verbindung mit der kindgerechten, harmonischen Gestaltung der Räume ist einzigartig in der Region“, freut sich Prof. Dr. Repp, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. „Mit dem Umzug in das neue Mutter-Kind-Zentrum wird die Einrichtung zur modernsten Kinderklinik Hessens,“ ergänzte Jeguschke. Die Frauenklinik verbleibt zunächst im Hauptgebäude. Sie wird erst nach der Sanierung der jetzigen Kinderklinik und somit nach dem vollendeten zweiten Bauabschnitt umziehen.

Nach der symbolischen Schlüsselübergabe des Architekten Mathias Kirschner (Architekturbüro Kirschner & Partner) für das neue Mutter-Kind-Zentrum folgte die kirchliche Weihe der neuen Räume gemeinsam durch Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke und Dekan Bengt Seeberg.

Dank an die Förderer von Känguruh

Susanne Möller, Vorsitzende des Fördervereins Känguruh e.V. übergab im Rahmen der Feierlichkeiten symbolisch zwei Schecks in Höhe von insgesamt 93.000 Euro an Harald Jeguschke und Prof. Dr. Repp. Das Geld ist durch zahlreiche Spender  des Fördervereins zustande gekommen. „Diese Mittel wurden für verschiedene Spielmöglichkeiten sowie insbesondere für die kindgerechte Inneneinrichtung der Kinderklinik im neuen Mutter-Kind-Zentrum verwendet“, versicherte Jeguschke. „Dank der zahlreichen Förderer kann den Patienten der Kinderklinik der Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich gestaltet werden“, freut sich auch Prof. Dr. Repp und sprach allen Förderern seinen ausdrücklichen Dank aus.

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