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Stadt Fulda und ÜWAG schließen neuen Straßenbeleuchtungsvertrag ab

100702_UewagFulda. Die Stadt Fulda und die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) haben einen neuen Straßenbeleuchtungsvertrag geschlossen. „Mit der ÜWAG haben wir einen Partner an unserer Seite, auf den wir uns immer verlassen können“, sagte der Fuldaer Oberbürgermeister Gerhard Möller bei der Unterzeichnung der Dokumente im ÜWAG-Gebäude in der Fuldaer Bahnhofstraße. Oberbürgermeister Möller und ÜWAG-Vorstand Dipl.-Ing. Günter Bury setzten jetzt ihre Unterschriften unter den neuen Vertrag.

Das führende osthessische Energieversorgungsunternehmen ist damit auch in Zukunft für die Beleuchtung der städtischen Straßen sowie für die Wartung der Masten und Anlagen verantwortlich. „Wir freuen uns, dass die Stadt Fulda sich für die Fortsetzung der bewährten Partnerschaft mit der ÜWAG bei der Beleuchtung von Straßen, Wegen und Plätzen entschieden hat. Wir danken für die damit zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung der Arbeit unseres Unternehmens in der Vergangenheit und das Vertrauen, das der ÜWAG für die kommenden 20 Jahre wieder entgegengebracht wird“, so Dipl.-Ing. Günter Bury.

„Der Vertrag ist für die ÜWAG eine Verpflichtung, auch in Zukunft unser Bestes für die zuverlässige und umweltverträgliche Straßenbeleuchtung in Fulda zu geben. So unterstützen wir die Stadt bei ihren Anstrengungen zum effizienten und umweltschonenden Einsatz von Energie und tauschen kostenlos alle Quecksilberdampflampen gegen Energiesparlampen neuester und praxiserprobter Technologie aus“, sagte der ÜWAG-Vorstand.

Durch die sogenannte Ökodesign-Richtlinie hat die EU Energieeffizienzstandards für verschiedene Elektrogeräte festgelegt. Davon betroffen ist auch der Bereich Straßenbeleuchtung – viele der Leuchten müssen deshalb umgerüstet werden. Die ÜWAG unterstützt die Gemeinden und Städte der Region dabei und hat auch mit der Stadt Fulda Lösungen zur Optimierung der Straßenbeleuchtung entwickelt, um diese künftig noch umweltfreundlicher und effektiver zu gestalten. Durch die Einsparung von CO2-Emissionen leistet das Projekt einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz.

Noch besteht ein Drittel der Straßenbeleuchtung in der Stadt Fulda aus Quecksilberdampflampen, die laut einer Ankündigung der EU in naher Zukunft verboten werden. Sie werden durch energieeffizientere Leuchtmittel ersetzt. „Die ÜWAG wird den sich abzeichnenden technologischen Entwicklungen im Bereich der Beleuchtungstechnik Rechnung tragen. Der Austausch der Quecksilberdampflampen ist bereits angelaufen“, sagte Gerhard Möller.

Für ihren Vertragspartner geht die ÜWAG mit Investitionen in Vorleistung: Die veralteten Quecksilberdampflampen werden gegen modernste hocheffiziente und umweltgerechte Beleuchtungstechnik ausgetauscht. Dadurch wird eine CO2-Ersparnis von rund 170 Tonnen pro Jahr möglich. Durch die technische Optimierung des Beleuchtungssystems können darüber hinaus Wartungsintervalle verlängert werden, was zu geringeren Kosten führt.

„Wir geben unsere Kosteneinsparungen im Betrieb der Straßenbeleuchtung an die Stadt Fulda weiter“, erläuterte ÜWAG-Vorstand Dipl.-Ing. Günter Bury. Deshalb hat die ÜWAG ihrem kommunalen Partner auch ein neues Preismodell angeboten. Für Betrieb und Instandhaltung der Straßenbeleuchtung zahlt die Stadt eine monatliche Pauschalvergütung an die ÜWAG. Gerhard Möller verwies auf die finanziellen Vorteile des neuen Vertragswerks, das die Stadtkasse deutlich entlaste. „Rund 173.000 Euro wird die Stadt Fulda durch die Zusammenarbeit mit der ÜWAG jährlich einsparen“, erklärte der Oberbürgermeister.

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