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Mit Unternehmern der Region im Gespräch – Dachmarke Rhön bei Unternehmertag der Wartburgregion präsent

100701_DachmarkeBad Liebenstein/Rhön. Anlässlich des 12. Unternehmertages der Wartburgregion, der diesmal in Bad Liebenstein stattfand, warb auch die Dachmarke Rhön für ihre Idee sowie für regionale Produkte und Dienstleistungen. „Unser Ziel war es, die Dachmarke Rhön bei wichtigen Multiplikatoren in der Wartburgregion bekannter zu machen und neue Kontakte zu knüpfen“, sagt Barbara Vay, Geschäftsführerin der Dachmarke Rhön GmbH.

Rund 150 Gäste aus dem gesamten Wartburgkreis waren zum traditionellen Unternehmertag gekommen; darunter auch viele Netzwerkpartner der Wartburgregion wie die Wartburg-Sparkasse, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer oder das Technologie- und Gründerzentrum Schmalkalden-Dermbach. „Für uns sind solche Veranstaltungen als Informationsplattform sehr wichtig, denn so können wir unsere Bekanntheit und Akzeptanz  innerhalb der Region steigern“, erklärt Barbara Vay.

Das Motto des 12. Unternehmertags der Wartburgregion lautete „Vom Wohlstand zum Wohlergehen – Wie weiter nach der Krise?“. Der Landrat des Wartburgkreises, Reinhard Krebs, zeigte sich erfreut, dass so viele einheimische Unternehmer der Einladung gefolgt waren. In seiner Ansprache betonte er, dass insbesondere die touristische Vermarktung der Region weiter ausgebaut und optimiert werden müsse. Grenzen von Gebietskörperschaften oder Ländern dürften dabei keine Rolle spielen.

Der Tourismus biete ein großes Potential auch für Arbeits- und Ausbildungskräfte und um junge Menschen in der Region zu halten. Die Dachmarke Rhön, hob Krebs hervor, sei ein gutes Beispiel für die länderübergreifende Vermarktung einer touristischen Destination. Krebs war als amtierender Vorsitzender der Regionalen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön in den Jahren 2007 und 2008 an entscheidenden Weichenstellungen für die Zukunftsstruktur der Rhöner Regionalmarke beteiligt.

„Es gibt eindeutige Grenzen der Globalisierung. Die meisten Produkte und Dienstleistungen lassen sich ohnehin nur regional oder lokal vermarkten“, sagte Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, Zukunftswissenschaftler und Berater für Politik und Wirtschaft, in seinem Vortrag. Dies betreffe insbesondere solche Themen wie Gesundheit, worunter auch der gesamte Bereich gesunder Lebensmittel falle. Hinzu komme der so genannte „sanfte Tourismus“. Beständigkeit und Regionalität seien Bestandteil einer gewissen Nähe, die Vertrauen schafft.

Barbara Vay und Hannelore Rundell standen anlässlich des Unternehmertages interessierten Vertretern der einheimischen Wirtschaft nicht nur Rede und Antwort, wenn es um Themen rund um die Dachmarke Rhön ging. Sie überbrachten auch einen kulinarischen Gruß aus dem Biosphärenreservat Rhön in Form der „feurigen Rhönländer“ der Agrargenossenschaft Rhönland e.G. in Dermbach und rustikalen Roggenbrötchen von Zobels Bäckerei in Dermbach. „Betriebe aus den Bereichen Erzeugung und Vermarktung von Lebensmitteln aus der thüringischen Rhön, die sich für eine Mitgliedschaft bei der Dachmarke Rhön interessieren, können sich jederzeit bei uns melden“, hebt Barbara Vay hervor.

Die Geschäftsstelle der Dachmarke Rhön befindet sich im unterfränkischen Oberelsbach und ist über die Telefonnummer (0 97 77) 91 02-16 oder -35 oder per E-Mail unter info@dachmarke-rhoen.de erreichbar.

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