Fulda. „Mit viel Arbeit und Fleiß ist wieder ein schönes Areal entstanden“, hob Oberbürgermeister Gerhard Möller bei der Einweihung der neuen Anlage des Kleingärtnervereins „In den Straußwiesen“ hervor und lobte das Engagement der Mitglieder. Da das bisherige Vereinsgelände nun als Industriestandort ausgewiesen ist, wurden die Grabeländer in der Maberzeller Straße mit der Kleingartenanlage ergänzt. „Es ist schön, dass wir Ihnen mit dem neuen Standort einen guten Ersatz für die bisherigen Grundstücke ermöglichen konnten“, so Stadtbaurätin Cornelia Zuschke an Peter Katusic, den Vorsitzenden des Kleingärtnervereins, gerichtet.
Gute Gemeinschaft
Zwar sind von den ursprünglich 66 Parzellenbesitzern lediglich 19 mit an den neuen Standort gezogen, dennoch zeigten sich alle Beteiligten davon überzeugt, dass die gute Gemeinschaft und der Zusammenhalt auch in der Maberzeller Straße weitergeführt wird. Bei der Umsiedlung haben die städtischen Fachgremien und Experten viel Kraft und Leidenschaft investiert, legte Cornelia Zuschke dar.
Der seit über 70 Jahren bestehende Verein solle auch an dem neuen Standort ein Ort des Zusammentreffens verschiedener Generationen sein, erklärte der Oberbürgermeister bei der Übergabe der Schlüssel für das Vereinshaus, der Parzellennummern sowie der Schilder für die Wege. Dazu trägt sicherlich auch der neuangelegte Spielplatz bei, auf dem die Kinder der Mitglieder herumtollen können.
Pflanzen eines Baums
Schließlich spendeten der katholische Pfarrer Ernst Schmedding und der evangelische Pfarrer Stefan Bürger der neuen Anlage den kirchlichen Segen. Während das Jugendorchester des Musikvereins Harmerz die Einweihung musikalisch untermalte, pflanzten alle Beteiligten einen Baum. Dieser werde zusammen mit der Gemeinschaft wachsen, so die Stadtbaurätin erfreut. (cp)