Fulda. „Hätten Sie gewusst, dass die Region Fulda die höchste Ausbildungsquote und die niedrigste Arbeitslosenquote Hessens hat?“, fragte Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel die 31 Teilnehmer der 107. Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Stadtverordnetenvorsteher/-innen im Hessischen Städtetag, die im Marmorsaal des Stadtschlosses stattfand. Zur Begrüßung der Vertreter der Stadtparlamente stellte der Sozialdezernent Fulda unter anderem als viertjüngste Stadt in Hessen mit jährlich etwa 400.000 Übernachtungen in zentralen Lage, mit einer gesunden Wirtschaftsstruktur und der zweitgrößten Kneipendichte in Deutschland vor.
„Fulda ist immer eine Reise wert“, resümierte der Vorsitzende der AG Karlheinz Bührmann. Das Gremium, in dem die 19 größten Städte Hessens vertreten sind, kommt vier Mal im Jahr zusammen und dient primär dem gegenseitigen Informationsaustausch. „Durch die Erfahrungsberichte der Kollegen bekommt man Sicherheit im Umgang mit bestimmten Situationen“, so die Fuldaer Stadtverordnetenvorsteherin Margarte Hartmann.
Einsatz moderner Technik
In einem anschließenden Pressegespräch gingen der AG-Vorsitzende Karlheinz Bührmann, der Direktor des Hessischen Städtetages Stephan Gieseler und die Fuldaer Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann auf Einzelheiten der Sitzung ein. So wurde unter anderem über die Praxis von Bürgerfragestunden vor Stadtverordnetenversammlungen, die Verkleinerung der Parlamente und die Einberufung von Sondersitzungen gesprochen. Besondere Beachtung fand auch das Thema „Einsatz moderner Techniken bei Stadtverordnetenversammlungen“.
Dabei ging es um die Fragen, ob ein Internetanschluss in den Sitzungssälen und Live-Übertragungen der Parlamentssitzungen ins Internet sinnvoll seien, berichtete Bührmann. Um die Funkmikrophonanlage im Fürstensaal des Stadtschlosses nicht zu stören, könne kein W-Lan-Anschluss für die Stadtverordneten gelegt werden, erläuterte Hartmann die Situation in Fulda. Eine Livestream-Übertragung der Sitzungen werde nach Aussage von Stephan Gieseler bisher in keiner der Teilnehmerstädte praktiziert. „In Fulda war das auch noch kein Thema“, erklärte Margarete Hartmann. (cp)