Fulda(rb). Es war das Jahr 1958, als erstmals im Motorclub Stormvogel aus Dokkum die Idee aufkam, nach Fulda zu reisen. Ein Jahr später, ging es dann los. „Die holländischen Gäste sind da“ hieß es damals in der Fuldaer Zeitung und die Fuldaer Volkszeitung titulierte mit „Heute kommen die Dokkumer“. Anders als heute, erwartete damals nur ein bei der Stadt beschäftigte Beamte die Gäste. Obermagistratsrat Dr. Gerhard Kohl empfing die Gäste an der Stadtgrenze bei Horas. Heute, rund 50 Jahre später, gab sich der Oberbürgermeister selbst im Namen des Magistrats die Ehre, die Dokkumer zu empfangen. „Ich freue mich, dass wir einen so intensiven Austausch haben“, betont Fuldas Verwaltungschef Gerhard Möller bei dem Empfang. So stellte Möller fest, dass die Verbindung zu den „Motorrad-Freaks“ älter sei, als die Städtefreundschaft zu Dokkum.
Dokkum in Fulda
Neben Bonifatius wurde auch ein Stück Kultur nach Fulda überliefert. „Das ist ein schönes Zeichen der Verbundenheit“, bestätigt Oberbürgermeister Möller die Zusammenarbeit mit Dokkum beim Empfang. So nahm dieses Jahr Dokkum am Rosenmontagszug mit einem eigenen Wagen teil.
Von Dokkum nach Fulda
Insgesamt nahmen 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Reise mit dem Motorrad von Dokkum nach Fulda auf sich. Durch deutsche Wälder, auf der Straße, vorbei an Seen, Burgen und Äckern. Den Dokkumern ist eins wichtig bei der Reise nach Fulda: Das gute Wetter und die Sicherheit. Nach dem Empfang nahmen die Biker an einer Schlossführung teil.