Bad Salzschlirf. Der Verein Burkina Faso macht Schule e.V. – Bufamaschu (Hosenfeld, Hessen) veranstaltet gemeinsam mit der Gemeinde Bad Salzschlirf (Hessen) vom 23. Juli bis 1. August 2010 das 1. Afrika-Festival in Bad Salzschlirf. Es ist das erste Festival seiner Art und für die Besucher sicherlich ein Highlight des Veranstaltungsjahres.
Mit Konzerten, Ausstellungen, Workshops, afrikanischem Essen, einem afrikanischen Markt und vielen weiteren Höhepunkten soll den Besuchern ein positives Bild Afrikas vermittelt werden. Neben einem Märchenerzähler aus Ghana, Holzbildhauern aus Guinea, dem international bekannten Künstler Ebou Fye-Jassey, der im Hotel Badehof in Bad Salzschlirf eine Bilderausstellung präsentieren wird, erwarten die Besucher weiterhin ein Fußballspiel mit einer Afrika-Auswahl. Zu Gast sind Spieler der Bundesliga, außerdem wird der Feuerwehrchef Burkina Fasos eine Feuerwehr-Präsentation heimischer Wehrern begleiten.Neben weiteren Repräsentanten des Partnervereins von Bufamaschu wird auch der burkinische Botschafter anwesend sein.
Für alle Veranstaltungen gilt: Eintritt frei. Mit Spenden, die im Rahmen des Festes eingehen, möchte Bufamaschu eine Krankenstation mit Entbindungsraum in Oulokoto, einem Dorf im Westen Burkina Fasos, bauen. Das Afrikafestival steht unter der Schirmherrschaft von Bernd Woide, Landrat des Landkreises Fulda. Das komplette Programm des Festivals ist im Internet unter www.bufamaschu.de verfügbar.
Das Foto zeigt die Gruppe “Lanaya” (übersetzt: “Vertrauen”). Die Gruppe hat sich in der Berliner Multikulti-Musikszene den Ruf erworben, etwas Besonderes zu sein in der Reihe von afrikanischen Bands, die sich mit traditioneller Musik beschäftigen. Die Mehrzahl der Musiker stammt aus Burkina Faso und kann aus dem reichen Kultur- und Musikerbe des dort ansässigen Volkes der Manding schöpfen. Aber auch die anderen Mitglieder, die aus Senegal, Kamerun und Deutschland stammen, haben einen tiefen kulturellen und musikalischen Hintergrund. Die Offenheit jedes einzelnen gegenüber der Kultur und Musikwelt des anderen, die Freundschaft untereinander sowie die Einbeziehung von Stilelementen und Instrumenten verschiedener Nationen haben es ermöglicht, einen ganz eigenen Sound zu schaffen, der über das normalerweise bei afrikanischen Trommelkonzerten Gebotene hinausgeht.