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Brunnenstraße und Kirchenvorplatz in Rothenkirchen übergeben

071101_rothenkirchen.jpgSchönes aus Rothenkirchen. Am zurückliegenden Dienstag wurden nach acht Jahren Dorferneuerung in Rothenkirchen zwei der letzten größeren Projekte, die aus dem Fördertopf des Landes mitfinanziert wurden, die sanierte Brunnenstraße und der neu gestaltete Kirchenvorplatz offiziell übergeben.
Insgesamt wurden um den neuen Ortsmittelpunkt seit Juli 2006 rund 780 000 Euro verbaut. Dabei entfielen allein 525 000 Euro auf das Projekt Brunnenstraße, wo unter anderem Gehwege angelegt wurden. Fördergelder flossen dafür in Höhe von 156 000 Euro aus Mitteln der Verkehrsförderung des Landes, 144 000 Euro übernahm die Gemeinde, den Rest – 225 000 Euro -  werden von den Anliegern übernommen.

Weitere 210 000 Euro wurden an der Brunnenstraße in der Erde vergraben: 110 000 Euro für Kanal- und 100 000 Euro für den Wasserleitungsbau. Die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes kostet noch einmal 45 000 Euro, wobei hier das Dorferneuerungsprogramm 31 500 Euro und die Gemeinde 13 500 Euro übernimmt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, das betonte alle Redner. Bürgermeister Alexander Hohmann, der sich  mit großem persönlichen Einsatz für die Bewilligung der Fördermittel und die Umsetzung der Baumaßnahmen eingesetzt hatte,  betonte, dass durch die Sanierung und Wiederherstellung alter Brunnen die Brunnenstraße historische Bezugspunkte zurück gewonnen habe. Sein Dank galt den Planern und Ämtern, der Baufirma Herrmann sowie den Anwohnern und dem Arbeitskreis Dorferneuerung Rothenkirchen.

Der Vorsitzende Kurt Fey sowie die für die Dorferneuerung zuständige Sacharbeiterin des Landkreises, Angelika Böse, ließen noch einmal die Projekte der vergangenen Jahre Revue passieren und stellten zufrieden fest, dass sie Ortsmitte Rothenkirchens erheblich an Attraktivität gewonnen hat.

Auch der Ortsvorsteher Herr Frank Gutperl schloss sich diesem Urteil an, er verschwieg jedoch nicht, dass es auch Kritik an der Maßnahme gab. Er fügte jedoch hinzu, dass wenn sich die Wogen um die Anliegerbeiträge erst geglättet haben, dann auch die letzten Kritiker auf ihre Straße schauen und sagen: „ Es ist schön geworden“.

Ebenso wie der Vorsitzende des Arbeitskreises lobte der Ortsvorsteher abschließend noch einmal den besonderen Einsatz und die Entscheidungsfreudigkeit von Bürgermeister Hohmann zum Wohle des Ortsteils Rothenkirchen.

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