Fulda-Maberzell. Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Caritas-Behindertenhilfe und Psychiatrie mit ihren geladenen Gästen, Mitarbeitern und vor allem natürlich mit den Bauleuten das Richtfest für das im Bau befindliche Wohnheim für psychisch kranke Menschen feierlich begehen. Vom Dach her verkündete Zimmermeister Burkhard Fehl zünftig den Richtspruch, anschließend sorgte die Trommelgruppe der Carisma Werkstätten für psychisch kranke Menschen für mitreißende Rhythmen.
Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch begrüßte als erster Redner alle Gäste und vor allem auch die späteren Bewohner der zukünftigen Einrichtung, die unter den Feiernden mit dabei waren. Das neue Wohnheim, so Juch, ergänze das Hilfsangebot der Caritas-Behindertenhilfe bedarfsgerecht; das Konzept sei darauf ausgerichtet, den auf Hilfe angewiesenen Menschen ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung und mit den nötigen Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.
Nachdem Vorstandsmitglied Ansgar Erb das Volumen und die Finanzierung des Bauvorhabens erläutert hatte – Zuschüsse kamen vom Land, vom Landeswohlfahrtsverband und vom Bistum – stellte der Aufsichtsratsvorsitzende der Caritas, Ordinariatsrat Elmar Gurk, die zukünftigen Bewohner des Wohnheims in den Mittelpunkt der Betrachtung. Er wünschte ihnen, dass sie schon bald in dem Haus leben könnten mit dem Gefühl, eine Heimat gefunden zu haben. Fuldas Stadtrat Wolfgang Arnold betonte, wie wichtig das Engagement von Organisationen wie der Caritas für das soziale Klima in der Region sei – eine Kommune allein könne die anfallenden sozialen Aufgaben in dem Umfange überhaupt nicht bewältigen. Schließlich spendete Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke dem entstehenden Haus, den Bauleuten und seinen späteren Bewohnern und deren Betreuern den Segen. Anschließend an diesen offiziellen Festakt lud Ernst-Paul-Walter, Caritas-Ressortleiter Behindertenhilfe, alle Anwesenden herzlich ein, für einen Imbiss und zum Austausch im Gespräch einfach noch etwas auf der Baustelle zu verweilen. (cif)