Fulda. Vor mehr als zehn Jahren sind der Landkreis und die Stadt Fulda gemeinsam mit den Partnern des Regionalen Standortmarketings angetreten, um die wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch relevanten Kräfte zum Wohle der Region zu bündeln. Entstanden ist ein gut funktionierendes und engmaschiges Netzwerk zwischen Wirtschaft und Politik. Jetzt soll über das Standortmarketing eine Marke Fulda entwickelt werden. Wir haben Landrat Bernd Woide hierzu drei Fragen gestellt:
Was verbirgt sich hinter dem Begriff Marke Fulda?
„Der Landkreis Fulda mit seinen 23 Städten und Gemeinden ist eine sehr homogene und vor allem wirtschaftlich starke Region. Als Einpendlerregion mit der niedrigsten Arbeitslosenquote Hessens, aktuell 4,8 Prozent, setzen wir Maßstäbe, können auf eine stabile Bevölkerungsentwicklung verweisen und werden insbesondere auch von den Unternehmen als lohnender Standort geschätzt. Da liegt es nahe, diese positiven Standortfaktoren zu einer Marke zu bündeln und dann auch zu kommunizieren.“
Wie wird die Marke Fulda aussehen?
„Wir befinden uns mitten in einem Markenbildungsprozess. Basierend auf den Ergebnissen einer Untersuchung der Brandmeyer-Markenberatung haben wir die Stärken unseres Landkreises analysiert und zielgruppenrelevant gewichtet. Zurzeit werden Vorarbeiten für die ersten Markenkampagnen geleistet. Die Präsentation ist unmittelbar nach den Sommerferien geplant.“
Wo sieht der Landkreis künftig Schwerpunkte im Standortmarketing?
„Standortmarketing ist für uns gleichermaßen nach innen und nach außen gerichtet. So wird es auch bei der Marke sein. Die Bestandspflege der heimischen Unternehmen wird ebenso eine wichtige Rolle spielen wie der weitere Abbau der Arbeitslosigkeit, insbesondere durch die Bemühungen im Bereich unseres Amtes für Arbeit und Soziales. Mehr Arbeitsplätze und mehr Beschäftigte schaffen auch finanziell eine Entlastung für unsere Kommunen.“