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Richtfest in Oberrode – Bürgerhaus wird größer und schöner

100609_OBFulda. Ein Richtfest der besonderen Art bot der Neu- und Erweiterungsbau des Bürgerhauses in Oberrode. In Fuldas Stadtteil wurde ein „Traum Wirklichkeit“. Seit Jahren bemühte sich Ortsvorsteherin Ursula Jahn um eine Erweiterung des Hauses. Erst die Hoffung in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen zu werden, was nun Realität ist, machte es möglich, dass Mittel aus dem Konjunkturprogramm des Landes und der Stadt zur Verfügung stehen.

Wir alle haben Großes vollbracht

Ursula Jahn war, umspielt von Sonnenschein, sichtlich glücklich und gerührt, als sie Helfer, Planer, Bürgerinnen und Bürger sowie Oberbürgermeister Gerhard Möller und Stadtbaurätin Cornelia Zuschke in Oberrode zum Richtfest des Bürgerhauses begrüßen konnte. Das Haus, das sich nun in einer ganz neuen Achse und Dimension dem Ort öffnet, hat kaum noch etwas mit dem alten Bürgerhaus zu tun. Nur noch drei Außenmauern des alten Gebäudes sind geblieben.

Der neue Raum mit großem Bühnenanbau ist auf dieses Fundament aufgesetzt. Der Dachstuhl wurde gedreht und erheblich erhöht. „Das Bürgerhaus Oberrode, das 1981 aus der Schule hervorging, wird ein Ort für uns – für Oberrode, Mittelrode und auch Niederrode“, so Jahn. Oberbürgermeister Gerhard Möller, der sichtlich von der Herzlichkeit und Dankbarkeit der Bürgerinnen und Bürger angetan war, erinnerte kurz an die glücklichen Umstände dieses Neubaus. „Es war der spürbare und auch handgreifliche Wunsch aus Oberrode, der dies möglich machte“, so der OB. Freie und umgeschichtete Mittel des Konjunkturprogramms verhalfen dem Verwaltungschef den notwendigen finanziellen Freiraum für die Zusage an die Oberroder.

Hohes Maß an Eigenleistung

„Die Besonderheit an der Baustelle in Oberrode ist, dass hier eine besondere Form der Zusammenarbeit gelebt und praktiziert wird. Dies erkennt man auch an diesem Bauwerk“, so Möller. Über 70 Helfer haben bereits Beachtliches geleistet. „Die Stadt bestellt das Material und liefert es an die Baustelle. „Ihr baut dieses Haus mit Euren Händen und dem notwendigen Sachverstand“, erläutert OV Jahn das Baustellenmanagement. Dieses Engagement ist beispielhaft und auch der glückliche Umstand, dass namhafte Baufirmen vor Ort ansässig sind und ihr Equipment zur Verfügung stellen, macht dies erst möglich. Die gesamte Bausumme kann somit spürbar reduziert werden und war auch Hauptgrund für den Beginn der Baumaßnahme.

Bauschild zum Besseren modifiziert

Ein sichtbares Zeichen dieser Form der Eigenleistung drückt sich auf dem Bauschild aus. Alle helfenden Vereine und Gruppen sind vermerkt, die das Bürgerhaus Oberrode entstehen lassen. Es ist ein Stück Höhepunkt in der langen Oberroder Geschichte und dies wissen die Bürgerinnen und Bürger auch zu feiern. OB Möller wünschte dem Fortgang der Baustelle ein unfallfreies Gelingen und freut sich schon auf die Einweihung des neuen Oberroder Mittelpunktes im Herbst diesen Jahres. (hm)

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