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Feierliche Einweihung der neuen Caritas Seniorenwohnanlage Haus Maria

SegnugnHausMariaIMG_6438Fulda (cif). Zur feierlichen Einweihung der neuen Seniorenwohnanlage Haus Maria in der Fuldaer Buseckstraße neben dem Altenpflegeheim St. Josef hatte der Caritasverband für die Diözese Fulda in das Auditorium seiner Altenpflegeeinrichtung eingeladen. Das Zeremoniell der Einweihung nahm dabei Bischof Heinz Josef Algermissen vor. In seiner Ansprache erinnerte das Fuldaer Kirchenoberhaupt zunächst daran, dass er erst vor wenigen Jahren an derselben Stelle einen Gottesdienst zelebriert hatte, um anschließend das Altenpflegeheim St. Josef mit dem bischöflichen Segen seiner Bestimmung zu übergeben. Nun sei er erneut vor Ort, um eine Einweihung einer Einrichtung für ältere Menschen vorzunehmen.

Alterspflege hat lange Tradition in der Kirche

Das Alter habe im Leben des Menschen einen Eigenwert. Traditionell kümmere sich dabei die Kirche um alte und kranke Menschen – Altenhilfe sei gewissermaßen eine „Erfindung“ der Kirche. In diesem Sinne lebten verbandliche Caritas und Pfarrcaritas mit ihrem Tun tagtäglich Kirche, unterstrich Bischof Algermissen.

Im Rahmen des Weihevorgangs bei seinem anschließenden Rundgang durch das neue Haus wurde der Bischof von mehreren Bewohnern ausdrücklich in die Wohnungen gebeten. An das Zeremoniell schloss sich ein kleiner Festakt – wieder im Altenpflegeheim St. Josef – an. Nach einer Begrüßung durch den Caritas-Aufsichtsratsvorsitzenden Ordinariatsrat Elmar Gurk stellte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch kurz das Konzept der Caritas-Altenhilfe vor: Die Caritas, so Juch, betrachte ihre  Seniorenwohnanlage für eigenständiges Wohnen in seniorengerechten Wohnungen und den flankierenden Hilfsangeboten wie Beratung und verschiedenen individuell abrufbaren Dienstleistungen als sinnvollen Lückenschluss in der Angebotspalette zwischen Ambulanter Pflege in der eigenen Wohnung und der stationären Aufnahme in das Altenpflegeheim.

Das Konzept habe sich bereits an verschiedenen Orten im Bistum in ähnlicher Weise bewähren können, betonte der Caritasdirektor. Grußworte kamen u. a. vom Fuldaer Oberbürgermeister Gerhard Möller – die Stadt hatte das notwendige Baugrundstück an die Caritas veräußert und den Bau finanziell unterstützt –, von Andreas Ruf, dem Geschäftsführer des Gemeinnützigen Siedlungswerkes GSW, das für die Durchführung der Baumaßnahme verantwortlich zeichnete, sowie vom Vorstandsvorsitzenden des Caritasverbandes für die Regionen Fulda und Geisa, Dr. Dagobert Vonderau: Der Regional-Caritasverband übernimmt als Partner des Diözesan-Caritasverbandes die Betreuung und Beratung der Bewohner in der Wohnanlage.

Bevor die Feier mit einem gemeinsamen Mittagessen ausklang, sorgte noch eine Kindergruppe aus dem Kindergarten St. Andreas mit einem Tanzspiel für Unterhaltung.

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