Schönes aus Fulda. „Viele Gesichter und 1000 Augenblicke – Ehrenamt im Antoniusheim“ heißt die Wanderausstellung des Antoniusheims, die seit gestern im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses in Fulda zu sehen ist.
Fotos (27): Max Colin Heydenreich
Eröffnet wurde die Ausstellung von Alexander Schmidtke, Geschäftsführer des HJK, Anica Dietrich, Ehrenamtskoordinatorin des Antoniusheims sowie Rainer Sippel, Geschäftsführer des Antoniusheims. An der Eröffnung nahmen zahlreiche Ärzte und Patienten des HJK sowie Angestellte, Mitarbeiter und Bewohner des Antoniusheims teil.
Die Ausstellung zeigt großformatige Porträts von Menschen, die sich ehrenamtlich im Antoniusheim engagieren. Ergänzt werden die Aufnahmen durch Kurzportraits, die verdeutlichen, was diese Menschen bewegt, was sie erleben und welche Erfahrungen sie im Ehrenamt sammeln konnten. Die Bilder stehen stellvertretend für die 180 Ehrenamtlichen des Antoniusheims.
„In den Bildern“, sagte Alexander Schmidtke, „kommt sehr viel rüber.“ Es sei beeindruckend, wie die Ausstellung die Bedeutung des Ehrenamtes hervorhebe und in den Mittelpunkt rücke. „Ich bin mir sicher, dass die Ausstellung bei uns einen sehr guten Anklang finden wird.“
Die Ausstellung wurde im vergangenen Jahr anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts am 5. Dezember konzipiert und ist seitdem als Wanderausstellung unterwegs. Fotograf Wolfgang Fallier fotografierte ehrenamtlich, Werbetexter Reinhold Jordan schrieb – ebenfalls ehrenamtlich – die Texte.
Bisherige Stationen der Ausstellung waren neben der Fördereinrichtung „Zitronenfalter“ das Fuldaer Bürgerbüro, das Mutterhaus der Vinzentinerinnen, der Landeswohlfahrtsverband in Kassel und das Altenheim St. Elisabeth in Hosenfeld-Blankenau.
Ehrenamtskoordinatorin Anica Dietrich, die die Ausstellung organisiert hat, erklärte: „Die Ausstellung zeigt, wie bunt und kreativ Ehrenamt im Antoniusheim sein kann. Vielleicht lässt sich der einen oder andere Besucher durch die Bilder inspirieren und bekommt dadurch den entscheidenden Anstoß, selbst ehrenamtlich tätig zu werden.“