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Patronatsfest im Caritas Altenpflegeheim St. Josef

100323_StJosef5Fulda. Erstmals in seiner Geschichte feierten Bewohner und Mitarbeiter des Caritas Altenpflegeheim St. Josef das Fest seines Namensgebers in einem besonders festlichen Rahmen. Der Tag begann mit einem feierlichen Gottesdienst, der von Stadtpfarrer Winfried Reith in Konzelebration mit dem Hausgeistlichen Pfarrer Josef Ciesla gehalten wurde. In seiner Festpredigt verglich Reith die Eigenschaften von Menschen mit dem Namen Josef in unserer heutigen Gesellschaft und denen des Josef von Nazareth.

Am Nachmittag versammelten sich die Hausbewohner zusammen mit den Pflegekräften und Angehörigen im Festsaal bei Kaffee und Kuchen, wo Oliver Trousil als Heimleiter alle Anwesenden willkommen hieß. Besonders begrüßte er die Sänger des Männerchores im Gesangverein „Rhönklang“ Steinau mit seiner Dirigentin Verena Trost und dem 1. Vorsitzenden Walter Flügel, die das gemeinsame Kaffeetrinken und die verschiedenen Ehrungen mit zahlreichen Liedbeiträgen festlich umrahmten. Zu Beginn standen auch hier zwei geistliche Lieder, die den Gedanken des Patronatsfestes aufgriffen: „Vater Joseph, schau hernieder“ und „Vater unser“. Mit den Liedern „Als Freunde kamen wir“ und „Ein kleines Stück Musik“ wurde auf Sinn der Beiträge des Chores eingegangen und zu den anderen Liedern übergeleitet, die in ihrer Mischung den Zuhörern sehr gut gefielen, gab es dabei doch manche Texte, die bekannt waren und gerne auch mitgesummt wurden.

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Am Anfang des Beisammenseins standen jedoch die Ehrungen von Mitarbeiterinnen, die ihr 10- bzw. 20-jähriges Dienstjubiläum bei Caritas Fulda in diesem Jahr feiern. Der Heimleiter sprach Frau Silvia Belz, Frau Bettina Jakob, Frau Galina Schaab, Frau Marie-Isabel Mateo Hurtado und Frau Christel Wiegel seinen Dank und seine Anerkennung für die geleistete Arbeit und die Treue zum Arbeitsplatz aus und überreichte ihnen für eine je eine Ehrenurkunde des Deutschen Caritasverbandes sowie eine Ehrennadel.

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Mit dem nachdenklich machenden Lied „Das verlorene Paradies“ erinnerte der Chor in seinem zweiten Teil an die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung und unterstrich seinen Optimismus bei der Erledigung dieser Aufgabe mit dem fröhlichen Beitrag „Weinland“. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten danach ergriffen den Texten des „Liedes der Berge“ (La Montanara) und von „Sonntagmorgen in den Bergen“.

Das Patronatsfest stellte schließlich für Rose Bohner und ihrem Gatten den passenden Rahmen für ihre Ehrung dar, da sie nach über 10-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit im Pflegeheim nun verabschiedet wurde. Schwester Ingeberga, Josefine Rausch vom Heimbeirat und der Heimleiter dankten Bohner für die langjährige Treue und ihr vorbildliches Engagement für die Senioren des Hauses. Durch ihre Kreativität und ihr Einfallsreichtum konnte sie in all den Jahren den älter werdenden Menschen immer wieder Anregungen und Selbstvertrauen vermitteln, was zu einer größeren individuellen Lebensfreude und zu eignem Wohlbefinden bei den Beteiligten führte. Einhellig wurde sie gebeten, immer wieder ihren Weg in das Heim St. Josef zu finden und den gewachsenen Kontakt aufrecht zu erhalten.

Als Zeichen des Dankes und der Verbundenheit wurden ihr ein von Josefine Rausch selbst angefertigtes Bild, Blumen und weitere Geschenke überreicht.

Der letzte Teil des Liederzyklus stellten meist vertraute Weisen dar: „Das Elternhaus“, der „Abendfrieden“, „Rot sind die Rosen“ und schließlich das spritzige Lied „Fiedel und die Flint“, das vom Leben des Räuberhauptmanns Volker erzählt. Ein lang anhaltender Applaus zeigte, wie sehr die Zuhörer diesen Nachmittag genossen und sich an den Klängen erfreut hatten. Dieter Trousil führte die Moderation durch das Gesangsprogramm.

Am Ende bedankte sich Walter Flügel als 1. Vorsitzender des GV „Rhönklang“ für die Einladung, anlässlich des Patronatsfestes im Haus St. Josef singen zu dürfen und bot die Bereitschaft der Sänger an, auch auf anderen Veranstaltungen zu singen. Er überreichte Heimleiter Oliver Trousil für jeden Wohnbereich einen von Sangesbruder Walter Kircher selbst gebastelten langen Schuhlöffel, der den Bewohnern beim Anziehen behilflich sein solle. Trousil dankte seinerseits sehr herzlich für die festliche Umrahmung durch die gelungenen Liedbeiträge, nahm das Angebot weiterer Besuche des Chores gerne an und bedankte sich bei Dirigentin und Vorsitzendem ebenfalls mit kleinen Präsenten.

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